Schonende Venenpunktion
Hanno H. Endres - Redaktion zwai
„Venenpunktion ohne blaue Flecken ist möglich”, behauptet Malzev Wladimir auf seiner Website venpunktion.de. Mit dem Prinzip „Verstand versus Gefühl” beweist der Facharzt der urologischen Abteilung an der Reuterklinik Stuttgart, dass sein Vorgehen sowohl bei dünnen und zerbrechlichen Venen als auch am Arm eines schockierten Patienten funktioniert.
In einer unglaublich subtilen Darstellung wird, beginnend mit den anatomischen und morphologischen Grundlagen des perivenösen Gewebes, eine Technik vermittelt, die unter nahezu allen Umständen erfolgversprechend ist.

patentierte 180°
Hat man erst die physikalischen Prinzipien des stechenden und des schneidenden Teils der Kanüle inklusive des „Strömungsverhaltens einer viskosen
Flüssigkeit in einem kreiszylindrischen Rohr” verinnerlicht, wird
der Vorteil der vorgestellten Methode schnell deutlich: Das Geheimnis liegt
im Anschliff der Nadel, der einfach nur um 180° gedreht werden muss, so
dass der schneidende Teil der Kanüle nach unten zeigt.
Dank des Erfindergeistes des Autors lässt sich jede handelsübliche Verweilkanüle zu einem „Venenschoner” umbauen - ein Prinzip,für das Malzev Wladimir bereits eine Gebrauchsmusteranmeldung vorgelegt
hat.
Für den Anästhesie- und Intensivpflegenden kann die Anleitung als
gute und praxisnahe Quelle zur Verbesserung der eigenen Punktionsfähigkeiten
dienen.
>>> zu venpunktion.de>>>
[intensiv 2001; 9: 267-269]
(27.04.2006)
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