Virtual Anaesthesia Machine - a transparent reality simulation
Tilmann Müller-Wolff
Die Bandbreite und Leistungsfähigkeit medizinischer Simulationssoftware nimmt
stetig zu.
Vor einigen Jahren entstand im Rahmen eines Projektes der Anästhesieabteilung
der University of Florida die „Virtual Anaesthesia
Machine“ (VAM, a transparent reality simulation). Unter der
Federführung von Samsun Lampotang wurde eine flash-basierte Narkoseapparatur
entworfen.

Neben dem Lerneffekt der „graphischen Veranschaulichung“ der Funktionsprinzipien
eines Narkoseapparates besteht die interaktive Lernform der Bedienbarkeit durch
Mausklick.
Hierbei können nicht nur gängige Parameter der Beatmungsformen, Narkoseführung
oder Anschlussoptionen verändert werden. Es besteht zusätzlich die
Möglichkeit zur Visualisierungen von typischen Fehlerquellen und Beinahe-Fehlern.
Der Lerneffekt beruht hierbei auf der mechanisch-graphischen Darstellung von
chemischen,
physikalischen und bauartbedingten Eigenschaften der Narkoseapparaturen, deren
Fehleranfälligkeiten und Bedienerfehlern.
Dieses Projekt dient der Schulung von Anästhesiepersonal. Eine Online-Test-Version
ist verfügbar. Die Nutzung der begleitenden Arbeitsbücher und der
Vollversion erfordert eine kurze Anmeldung und Registrierung, bleibt aber kostenfrei
für den Nutzer.
Seit 2003 ist auch ein Arbeitsbuch in deutscher Übersetzung erhältlich.
Neben grundlegenden Erklärungen der Software und der Beatmungs- und Narkoseformen
werden hier Schritt-für-Schritt Anleitungen zur Darstellung von interessanten
Details gegeben.
Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Übung im sowohl „beginner“
wie auch „refresher“ Niveau.
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