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zwai Home : Intensiv : Journal : Intensivpflege : Architektur im Intensivbereich - Teil 1
 


Umfeldoptimierung für Patient, Pflegepersonal und Angehörige

Architektur im Intensivbereich - Teil 1

Christiane Pross-Löhner

Architektur im Intensivbereich - Teil 1

Inhalt:

Vorwort

1. Einleitung
2. Struktur des Intensivbereiches
3. Gestaltung des Intensivzimmers



4. Abschiedszimmer
5. Besucherzimmer
6. Personalaufenthalt
7. Schlussbetrachtung

Anhang



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Vorwort

Die Gestaltung von Krankenhäusern ist ein Thema, das mich schon länger beschäftigt. Gerne vergleiche ich verschiedene Häuser, deren Aufbau und Aussehen. Ich sehe ansprechende, aber auch fade, unerfreuliche Krankenanstalten. Auch auf der Intensivstation, meinem Arbeitsplatz, lässt sich das Umfeld optimieren.

Begonnen habe ich meine Literaturrecherche in Architekturzeitschriften, jedoch nur wenig über die Thematik "Krankenhaus", im speziellen "Intensivstation", gefunden. Vielleicht eine für die Baubranche seltener bearbeitete Materie?

Fündig wurde ich in unseren Fachzeitschriften und durch direktes Anschreiben von Autoren oder Firmen. Die Kernaussagen der einzelnen Arbeiten waren breit gefächert, nur einzelne Punkte waren für mich relevant. Allerdings boten sich mir im Laufe meiner Bearbeitung eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf spezielle Themen gezielt einzugehen. Dies hätte jedoch den Rahmen meiner Arbeit gesprengt. Ausgewählt habe ich einige Punkte, die meiner Meinung nach auf jeder Intensivstation zu realisieren sind.

Christiane Pross-Löhner, Juni 1998

1. Einleitung

Auf Intensivstationen werden schwerst bis lebensbedrohlich erkrankte Menschen mit einem großen pflegerischen und medizinischen Aufwand versorgt. Durch den notwendigen Gebrauch medizinischer Apparate prägt sich in der Allgemeinheit ein Bild von Intensivstationen: Die Technik steht im Vordergrund, erst an zweiter Stelle kommt Zuwendung und Menschlichkeit.

Im Zusammenhang mit vital gefährdeten Situationen der Patienten erscheint die Architektur einer Intensivstation als primär unwichtig. Jedoch erfordert eine ganzheitliche, patientenorientierte Betreuung neben einer professionellen Pflege, Überwachung und Therapie auch ein gesundheitsförderndes Umfeld.

Zu dieser Optimierung des Umfelds kann der Einsatz von Farben, Licht oder Einrichtungsgegenständen zählen. Das Argument, Intensivpatienten seien bewusstlos oder tief sediert und bedürfen keiner freundlichen Ausstattung, ist wohl längst überholt. Auch Bewusstlose nehmen das Geschehen um sich herum wahr, eine Früh- und Wahrnehmungsförderung ist von hoher Bedeutung. Darauf zu warten, dass der Patient von sich aus Reaktionen zeigt, hieße ihn in seinem momentanen Zustand zu belassen. Vielmehr müssen wir den Patienten von Beginn an fördern, um ihm eine Chance der Reaktion zu geben1 - und dazu zählt neben der medizinischen Versorgung eben auch ein patientengerechtes, stimulierendes Milieu.

Auch die Pflegekräfte profitieren von einer durchdachten Einrichtung. Architektur im Intensivbereich hinterlässt einen Eindruck. Im Umgang mit ihr kann sich bei den Mitarbeitern ein Stil bilden, der sich auch auf die Betreuung der Patienten auswirkt.

Das Personal geht an einen gestalteten Arbeitsplatz, der ein motivierteres Arbeiten zulässt.

Abb. 1: 'Intensivzimmer' Abb.1: "Intensivzimmer"

Für Angehörige kann der Eintritt auf die Intensivstation weniger traumatisch verlaufen, erscheint die Atmosphäre durch z.B. Farben freundlich und menschlich.
Sie erkennen eine Variante vom Umgang der Helfer mit ihren Patienten, bei der es nicht um eine Krankheit geht, sondern bei der es um die Krankheit eines bestimmten Menschen geht. Was könnte er fühlen und sehen, welche Lebensgeschichte hat er, was wird ihm gut tun?

Die Intensivmedizin hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und wird auch in Zukunft weiter voran getrieben. Immer größer werdende invasive Eingriffe verlangen ein Mitwachsen der apparativen Ausstattung und der Therapiemaßnahmen. Jedoch muss neben dieser oft bemängelten Apparatemedizin der Fortschritt auch in andere Richtungen weiter gehen.
Eine Umfeldoptimierung im Intensivbereich ist eine solch ausbaufähige Richtung. Aufgeführt werden auf den folgenden Seiten einige Verbesserungsvorschläge und Bauhinweise, die teilweise banal und selbstverständlich klingen, aber auf vielen Intensivstationen immer noch nicht realisiert sind.

2. Struktur des Intensivbereiches

Eine Intensivstation sollte aus organisatorischen Gründen in der Nähe von Operationsbereichen angesiedelt sein, wenn es sich eine operative Einheit handelt. Ebenso sollten kurze Wege zu Diagnostikabteilungen etc. bestehen. Lange, zeitaufwändige innerklinische Transporte erhöhen die Möglichkeit einer vitalen Gefährdung des Patienten und das Auftreten von Komplikationen.

Baulich bestehen Intensivstationen aus einer so genannten Funktionszone (Betriebsräume) und einer Patientenzone. In der Patientenzone kann die Anordnung der Bettplätze in offener, geschlossener und kombinierter Form erfolgen2,3:

Abb. 2: Offener Plan (gez.:Dipl.-Ing. H. Pross)
Abb. 2: Offener Plan (gez.:Dipl.-Ing. H. Pross)

Eine Anlage nach dem offenen Plan besteht aus einer großräumigen Grundfläche. Die einzelnen Bettplätze sind durch Sichtschutzvorkehrungen wie Gardinen oder durch bewegliche Zwischenwände voneinander getrennt. Vom zentralen Beobachtungsplatz sind alle Bettplätze überschaubar und schnell zu erreichen.

Erhebliche Nachteile sprechen gegen dieses System: Kreuzinfektionen aufgrund der Zusammenfassung der Bettplätze, psychische Belastung der Patienten durch permanente optische und akustische Reize, fehlende Rückzugsmöglichkeiten. Als Vorteile sind die kurzen Wege für das Pflegepersonal sowie der meist geringere Personalbedarf zu nennen und die oben erwähnte direkte Überwachungsmöglichkeit.

Bei der geschlossenen Anordnung sind die Patienten in Ein- oder Zweibettzimmern untergebracht. Gegebenenfalls haben die Zimmer eine Vorschleuse. Nachteile des geschlossenen Systems sind der erhöhte Personal- und Betriebsbedarf, erhöhter Raumbedarf sowie die fehlende Sicht und Kommunikationsmöglichkeit mit dem Stützpunkt. Eine zentrale Überwachung von dort ist nicht mehr möglich und so wird eine Pflegekraft pro Krankenzimmer eingesetzt.

Die Vorteile dominieren jedoch bei dem geschlossenen System: Es besteht ein individueller Patientenbereich mit verbesserter Ruhemöglichkeit, eine Isolierung ist jederzeit möglich, Verringerung von Kreuzinfektionen und ungestörter Angehörigenbesuch sind gegeben.

Abb. 3: Geschlossenes System (gez.:Dipl.-Ing. H. Pross)
Abb. 3: Geschlossenes System (gez.:Dipl.-Ing. H. Pross)

Die kombinierte Form ist eine Mischung aus offenem und geschlossenem System, eine Art Kompromiss, der oft realisiert wird. Die Vor- und Nachteile ergeben sich bei Betrachtung des offenen und geschlossenen Systems.

Abb. 4: Kombinierte Form (gez.:Dipl.-Ing. H. Pross)
Abb. 4: Kombinierte Form (gez.:Dipl.-Ing. H. Pross)

Meiner Meinung nach ist aus den genannten Gründen die Anlage nach dem geschlossenen System zu wählen. Eine offene Einrichtung ist nicht mit einer patientenorientierten Pflege vereinbar und für Intensivpatienten nicht mehr vertretbar. Die kombinierte Form ist ein Entgegenkommen, jedoch nicht die optimale Lösung.

Bei dem geschlossenen System können die Zimmer als Ein- oder Zweibettplatz eingerichtet sein. In einer Art Vorschleuse sollte sich ein zimmerbezogener Arbeitsplatz mit einem Schreibtisch für die zuständige Pflegekraft befinden. Arbeitet sie dort, so sind die zwei Patienten stets im Blickfeld. Es wird eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht und der Einsatz von beispielsweise Schwenk-/Rotationsbetten immer sicherer. Im Falle von sich plötzlich veränderten Vitalparametern ist ein noch schnelleres Eingreifen gewährleistet. Dieser Vorraum sollte durch eine Scheibe vom eigentlichen Patientenzimmer getrennt sein. Dem Patienten wird durch den ständig ermöglichten Blickkontakt Sicherheit vermittelt. Möchte der Patient abgeschirmt werden, so kann man durch Jalousien diese Ruhe erreichen. In der Nähe des Pflegearbeitsplatzes sollte auch ein Medikamententisch sein. Erforderliche Materialien und Arzneien können hier gelagert werden und die Aufbereitung mit möglicher Geräuschentstehung tangiert den Patienten nicht.

Hier kann zugleich der Ort für pflegerische Übergaben oder Pflegevisiten sein, die Pflegeanamnese und andere Daten liegen griffbereit in der Nähe. Auch die ärztliche Visite darf in diesem Raum beginnen. Befunde, Laborwerte etc. können im Vorfeld diskutiert werden. Anschließend kann eine patientenorientierte Visite am Bett erfolgen, bei der ein Gespräch mit dem Kranken stattfindet und bei der nicht über seinen Kopf hinweg in unverständlichem Medizinerdeutsch konferiert wird.



3. Gestaltung des Intensivzimmers

3.1 Fenster

Im Zimmer selbst sollten großzügige Fenster zu finden sein.

"Wenn ich nach oben schaue, sehe ich zwischen Monitor und Infusionen ein Stück Himmel, wie durch ein Kellerfenster. Kein Grün, nur Schläuche und Geräte."4
Auf vielen Intensivstationen fehlt der Ausblick ins Freie, Tageslicht wird durch künstliche Beleuchtung ersetzt. Oft lassen sich große Fenster bei vorhandenen Intensivstationen nur durch massive Umbauaktionen realisieren, jedoch sollte bei Krankenhausneubauten daran gedacht werden, wie wichtig natürliche Lichtverhältnisse sowie die Einbeziehung von Natur und Pflanzen für die Bewältigung der kranken Lebensphase der Patienten sind. Denn die Stimulation der lichtempfindlichen Zentren im Gehirn (Hypothalamus, Hypophyse) hat unmittelbaren Einfluss auf unseren physischen und psychischen Zustand, somit auch auf die Gesundung5.

Sonnenlose Räume sind trostlos. Intensivzimmer, die nach Süden/Südwesten ausgerichtet sind, profitieren davon, dass sie länger am Tag sonnig sind. Dadurch wirken sie gleich wohnlicher und das Sonnenlicht kann als ein natürliches Element zur Gestaltung eines Raumes eingesetzt werden6. Selbstverständlich muss Tageslicht durch Vorrichtungen wie Blenden oder Jalousien zu dämpfen sein, denn für kranke Menschen kann Licht oft schmerzhaft grell sein.

Wichtig sind die Größe des Fensters sowie eine tief liegende Brüstung, damit ein freier Blick nach draußen gewährleistet ist. Unpassend wäre in diesem Zusammenhang die Ansiedlung einer Intensivstation im obersten Stockwerk einer Klinik. Dort kann der Patient kaum mehr als den Himmel betrachten. Geschickter wäre die Einrichtung der Station im Erdgeschoss mit einem Blick ins Grüne Anmerkung 1.

Der Patient hat die Möglichkeit, die Jahreszeit zu erkennen oder noch naheliegender, er kann das Wetter beurteilen. Etwas, das täglich neu interessiert und beschäftigt. Der Patient nimmt Anteil am "normalen" Leben. Aus eigener Erfahrung als Krankenschwester kann ich berichten, wieviel Freude (nicht nur für die Patienten) Tiere, z.B. Enten hervorrufen können, die vor den Stationszimmern ihren routinemäßigen Spaziergang absolvieren. Draußen geht das Leben seinen normalen Gang. Es macht Spaß und gibt Kraft, dies zu beobachten.

Natürlich ist es aus den o.g. Gründen naheliegend, keine Milchglasscheiben zu verwenden. Der Blick aus neugierigen Augen von außen muss z.B. durch großflächige Absperrungen verhindert werden.

Komplettieren würde die Anbindung an die Natur ein Balkon. Mobilere, dennoch intensivpflichtige Patienten, könnten hier einige Minuten außerhalb des Krankenzimmers genießen. Es mag für Gesunde banal klingen, für Intensivpatienten bedeutet das Sitzen in einem Lehnstuhl vor einem großen Fenster oder sogar auf dem Balkon einen enormen Fortschritt.

Abb. 5: Fensterausblick Universitätsklinik Heidelberg, Kopfklinik
Abb. 5: Fensterausblick Universitätsklinik Heidelberg, Kopfklinik

3.2 Beleuchtung

Nicht unbedeutend für ein Intensivzimmer ist neben den natürlichen Lichtverhältnissen die Auswahl der Raumbeleuchtung. Eine optimale Lichtquelle soll Untersuchungen und Behandlungen im Raum ermöglichen, auf der anderen Seite soll sie das Wohlbefinden des Kranken nicht beeinträchtigen.

Die Deckenbeleuchtung kann als Strahler bündig eingebaut sein, und die Leuchtenabdeckung sollte vom Design schlicht sein. Ist diese Abdeckscheibe z.B. aus leicht strukturiertem Glas und ist deren Fassung in Wandfarbe gehalten, so fügt sich die Lampe unauffällig im Zimmer ein. Die üblichen Hygieneleuchten in Aluminiumgehäusen mit rasterartigem Gitterprofil wirken wenig wohnlich. Zudem bieten sie dem sedierten Patienten in seinen kurzen Wachphasen durch das kühle Stahldesign wieder eine ideale Basis für Angstaufbau und Halluzinationen (vgl. 3.6 Deckengestaltung).

Die Möglichkeit zum Dimmen der Lichtkraft muss in jedem Fall gegeben sein. Für den Kranken unangenehmes, grelles Licht kann so baldmöglichst nach Eingriffen wieder abgedunkelt werden. Nicht uninteressant ist diese Form der Abdunklung auch beispielsweise zur besseren Betrachtung von Endoskopiebildschirmen. Ist die Beleuchtung zudem blendfrei angebracht, so wird dem Pflegepersonal ein einwandfreier Blick auf den Monitor geboten.7

In der Nacht soll auf Benutzung der Deckenbeleuchtung verzichtet werden. Wird ein Deckenfluter nachts eingeschaltet, so ist der Tag/Nachtrhythmus der Kranken empfindlich gestört. Dagegen kann ein indirekter Lichtkegel in Form einer Wandlampe den Patienten in der Dunkelheit als Orientierung dienen und ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Eine kleine Leuchte an der Versorgungsschiene im Hintergrund des Patienten hat einen ähnlichen Effekt, diese kann tagsüber außerdem noch zur gezielten Lichtführung bei pflegerischen Maßnahmen genutzt werden.

3.3 Farbgestaltung

Farbe ist ein wichtiger Faktor im Krankenzimmer. Mit Farben lassen sich verschiedenartige Wirkungen auf die Psyche und Gedanken erzielen. Rot und Orange werden oft als warme Töne bezeichnet, blaue Nuancen können als kühl empfunden werden. Aber Farben vermitteln nicht nur das Gefühl von warm und kalt. Sie können Raumproportionen verändern, beispielsweise wirkt die braune Decke eines Raumes oft drückend.

Dunkle Farben schlucken allgemein viel Licht, so wirken helle Zimmer geräumiger als Dunkle. Laut Empfehlung der DIVI8 zur Gestaltung des Wandanstriches muss die Farbe eine 50%ige Reflexion des Lichtes ermöglichen.

Welche Farbe ist nun am Einfühlsamsten, aber gleichzeitig auch praktischsten im Intensivzimmer? Weiß vermittelt das Gefühl von Sauberkeit und Hygiene, gleichzeitig wird mit dieser Farbe jedoch auch eine gewisse Distanz assoziiert. Rote Töne steigern die Aktivität und erregen die Patienten mit der Zeit9. Zudem muss daran gedacht werden, dass die Gesichtsfarbe des Kranken durch eine Wand- bzw. Deckenfarbe nicht verfälscht wird (so hat der sonst blasse, fahl aussehende Patient scheinbar plötzlich rote Wangen).

Allgemein wird Grün als eine harmonisierende, regenerierende Farbe beschrieben. Schon Hildegard von Bingen, (1098 - 1179, Äbtissin, Mystikerin und Ärztin, entwickelte in Deutschland eine Farbtherapie) sah in Grün die wichtigste Farbe. Den Anblick einer grünen Wiese empfahl sie zur Stärkung geschwächter Augen...10

Grün beruhigt das Nervensystem, es wirkt entspannend und heilsam. Streicht man beispielsweise die Decke in einem zarten Grün mit dezenten Kontrasten und geht dann bei der Wand in ein freundliches Gelbgrün über, so wird in einem Intensivzimmer eine ausgleichende Atmosphäre geschaffen. Der aufgetragene grüne Anstrich muss geruchsneutral, strapazierfähig und abwaschbar sein. Zudem muss die Farbe desinfektionsmittelbeständig sein und der DIN 53 168 "Bestimmung der Beständigkeit von Anstrichen und ähnlichen Beschichtungen gegen Chemikalien"11 entsprechen. So darf die Kolorierung auch nach mehrmaligen Desinfizieren nicht an Glanz oder Farbe verlieren, für ein Intensivzimmer von nicht unwesentlicher Bedeutung.

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Anhang

Anhang

1. Anmerkungen

  1. Laut der Dissertation v. H.Schmieg muss überlegt werden, dass die Fenster einer Intensivstation mind. 3 Meter über dem Erdreich liegen sollten aufgrund der Schmutzansammlung und der Bildung von Pilz- u. Bakterienherden in Erdnähe.
  2. Auf Intensivstationen sind Stahl- oder Kunststoffschränke angesichts der Hygiene dem Holz vorzuziehen, beschichtete Funiere oder Holzimitate helfen hier aus.
  3. Laut DIN 4109 beträgt das erforderliche Schalldämm-Maß für Krankenanstalten, speziell für Wände zwischen Räumen der Intensivpflege 37 dB. Von dieser festgelegten Anforderung an den Schallschutz lässt sich nicht erwarten, dass Geräusche von aussen nicht mehr wahrgenommen werden. Es findet lediglich eine Reduzierung der Geräuschkulisse statt.


2. Literatur
  1. Bienstein Ch, Fröhlich A. Basale Stimulation in der Pflege. Verlag Selbstbestimmtes Leben Düsseldorf 1996
  2. Lawin P, Opderbecke HW. Organisation der Intensivmedizin. Stuttgart: Thieme, 1994
  3. Schmieg H. Intensivpflege im Krankenhaus; IGMA-Dissertation, Stuttgart 1984
  4. Bickhardt J. Der Patient als Partner. Die Schwester/Der Pfleger 1993, 2/93
  5. Lieberman J. Die heilende Kraft des Lichts. Bern/München: Scherz-Verlag, 1993
  6. Beil-Hildebrand M. Architektonische und künstlerische Gestaltung im Pflegebereich. DKZ, 12/92
  7. Zumtobel Staff; "Das Licht", Produktpalette 1998
  8. DIVI - Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, vgl. Gestaltung des Patientenbereiches
  9. Frieling H, Auer X. Mensch, Farbe, Raum. München: Georg D.W.Callwey, 1961
  10. Kluge H: Mit Farben heilen. ECON Taschenbuch Verlag, 1996
  11. aus: Praxismerkblatt u. Prüfzeugnis "Brillux Latexfarbe LF 992"
  12. Freudenberg Bausysteme KG, Weinheim, nora Kautschuk-Bodenbeläge
  13. Nydal P, Bartoszek. Basale Stimulation. Berlin/Wiesbaden: Ulstein Mosby Verlag, 1997
  14. Schmieg H. Intensivpflege im Krankenhaus; IGMA Dissertation. Stuttgart, 1984
  15. Drägerwerk AG, Lübeck, vgl. Übersicht Versorgungssysteme/Produktfamilien
  16. Bienstein Ch, Fröhlich A. Basale Stimulation in der Pflege. Düsseldorf: Verlag Selbstbestimmtes Leben, 1996
  17. Nydahl P, Bartoszek. Basale Stimulation. Berlin/Wiesbaden: Ulstein Mosby Verlag,1997
  18. Juchli L. Krankenpflege. Stuttgart: Thieme, 1987 (5. Auflage)
  19. Sitzmann F. Aufbahrung und Abschiednehmen. Die Schwester/Der Pfleger 1997;37: Heft 2
  20. Kluge H: Mit Farben heilen. ECON Taschenbuch Verlag, 1996
  21. Kluge H: Mit Farben heilen. ECON Taschenbuch Verlag, 1996
  22. Bavastro P. Die besondere Situation des Patienten auf der Intensivstation; DGF Mitteilungen 4/96
  23. Schmieg H. Intensivpflege im Krankenhaus; IGMA-Dissertation, Stuttgart 1984

© bei der Autorin

Christiane Pross-Löhner
Pfarrer-Becking-Strasse 34
46397 Bocholt

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Letzte Aktualisierung: 31.07.2010 Der Webcode dieser Seite lautet ZW0123

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