Freiwillige Registrierung von Pflegekräften geht in nächste Phase
Deutscher Pflegerat e.V.
DPR begrüßt neuen Verband als Mitglied
Berlin, den 22. September 2005
Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), die Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege-
und Hebammenwesens, hat als Dachverband und Interessensvertretung der deutschen Pflegefachkräfte und Hebammen, auf seiner Ratssitzung in der vergangenen Woche eine Reihe wichtiger Beschlüsse zur perspektivenreichen
Fortentwicklung der Qualität und Professionalität in der deutschen
Pflege gefasst.
So wurden u.a. weitere, wichtige Beschlüsse zur Freiwilligen Registrierung
für Pflegende verabschiedet: Die Freiwillige Registrierung wird nunmehr ausschließlich über den Deutschen Pflegerat abgewickelt.
Alle Anträge, Nachfragen und allgemeine Informationen zum Thema der Registrierung
sind ab sofort an die DPR-Geschäftsstelle zu senden. Weitergehende Informationen sind abrufbar über die Website des DPR www.deutscher-pflegerat.de. Für die operative Umsetzung
steht die Registrierungsstelle
in 14482 Potsdam, Kreuzstrasse 7, mit ihren Mitarbeitern zur Verfügung.
Telefonische Anfragen
können gerichtet werden an 0331-7409344.

Begleitung durch wissenschaftlichen Beirat
Das gesamte Verfahren der Registrierung wird durch einen wissenschaftlichen
Beirat begleitet werden, dessen Berufung zügig erfolgen soll. Der Beirat ist eine unverzichtbare
Grundlage zur Sicherung der Qualität und Weiterentwicklung aller Verfahren im Zusammenhang mit
der Registrierung.
Die Ratsversammlung beschloss weiterhin, dass das Verfahren zur Entwicklung
von Kriterien für die Zertifizierung von Fortbildungen und die Akkreditierung der Bildungsanbieter in enger Abstimmung mit dem wissenschaftlichen Beirat eingeleitet wird. Nach Abschluss dieses Verfahrens
wird die Geschäftsstelle des DPV (Deutscher Pflegeverband) in Neuwied im Rahmen einer Dienstleistungsvereinbarung für den DPR die Zertifizierung von Fortbildungen übernehmen. Die
Zertifizierung und Akkreditierung werden den Erfolg der Freiwilligen Registrierung nachhaltig fördern und unterstützen.
Anspruch auf Selbstverwaltung
Nachdem insbesondere die freiwillige Registrierung auf ein zunehmendes Interesse bei Pflegenden und Trägern von Gesundheitseinrichtungen stößt, wird der Deutsche Pflegerat nun intensive Gespräche mit der Bundesregierung und der Opposition aufnehmen, um den Anspruch
der Pflege auf Selbstverwaltung für die Pflegeberufe auch politisch mit Inhalt zu erfüllen und durchzusetzen.
Zur Freude der Ratsversammlung konnte der Deutsche Pflegerat bei seiner Ratssitzung am 10. September 2005 in Nürnberg ein weiteres Mitglied begrüßen: Der Verband der Anthroposophisch orientierten Pflegekräfte e.V. unterstreicht durch seine Mitgliedschaft, dass der DPR
der Garant für eine gebündelte Vertretung der Interessen aller Pflegenden auf politischer Ebene darstellt.
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus
fördert der Zusammenschluss aus elf Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Seit 2003 handelt der Deutsche Pflegerat e.V. als eingetragener, gemeinnütziger Verein. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche
Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Mio. Beschäftigten in der Pflege. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung
der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.
Weitere Informationen:
Deutscher Pflegerat e. V.
Geisbergstr. 39
10777 Berlin
Tel.: + 49 30 219 157-57
Fax: + 49 30 219 157-77
www.deutscher-pflegerat.de
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