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zwai Home : Weiterbildung : Journal : Neuer Studiengang zum Bachelor of Science in Physician Assistance
 


Studiengang zur dualen akademischen Ausbildung von Arztassistenten in der operativen Medizin

Neuer Studiengang zum Bachelor of Science in Physician Assistance an der Steinbeis Hochschule Berlin

Prof. Dr. Michael Brucksch, IHCI Steinbeis Hochschule Berlin

Neuer Studiengang zum Bachelor of Science in Physician Assistance an der Steinbeis Hochschule Berlin

Im Zuge der verstärkten Standardisierung chirurgischer Eingriffe in der operativen Medizin werden im internationalen Umfeld zunehmend operative bzw. chirurgische Assistenzaufgaben an speziell ausgebildetes nicht-ärztliches Personal übertragen. Ziel dabei ist die Steigerung der Effizienz des Personaleinsatzes für operative Basisaufgaben durch die Verringerung der Assistenzleistung des ärztlichen Personals.


Neue ärztlicher Assistenzberufe, so genannte Physician Assistants, werden diese Aufgaben übernehmen.

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Assistenztätigkeiten in OP und Ambulanz

Assistenztätigkeiten in OP und Ambulanz

Solche Konzepte gewinnen in Deutschland zunehmend an Attraktivität. Grund hierfür ist vor allem die Budgetierung und die Einführung neuer Vergütungsverfahren im Krankenhaus. Diese führen dazu, dass die Vergütungen für chirurgische Leistungen in deutschen Krankenhäusern abnehmen werden. Der Physician Assistant soll nunmehr einen maßgeblichen Beitrag dazuleisten, die medizinische Qualität bei sinkender Vergütung aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus soll der Studiengang dem nicht-ärztlichen medizinischen Personal neue Berufsperspektiven weisen.

Kern des Aufgabenbereichs von Physician Assistants ist die eigenständige, jedoch ärztlich überwachte Durchführung von Assistenztätigkeiten in OP und Ambulanz. Hierzu gehören Aufgaben der Eingriffsvorbereitung, sowie die fachlich kompetente Assistenz während des Eingriffs und die folgende Nachbereitung. Hierbei unterscheidet sich das Aufgabenspektrum von Physician Assistants klar von den Aufgaben von OP-Pflegepersonal oder Operativ Technischen Assistenten (OTA).





zwischen ärztlichem und pflegerisch-technischem Personal

zwischen ärztlichem und pflegerisch-technischem Personal

Der Physician Assistant ist in seiner Tätigkeit eher einem ärztlichen Assistenten vergleichbar und ersetzt diesen während des Eingriffs in direkter Unterstützung des verantwortlichen Operateurs. Physician Assistants nehmen in OP-Abteilung, Funktionsbereichen und Ambulanz somit eine Zwischenstellung zwischen ärztlichem und pflegerisch-technischem Personal ein. Sie gehören dem nicht-ärztlichen Personal an, übernehmen aber in ihrem Einsatzbereich Teilfunktionen ärztlichen Personals, ohne jedoch dadurch die Heilkunde auszuüben. Physician Assistants (BSc PA) entlasten den verantwortlichen Arzt durch Erbringen hochwertiger Assistenzleistungen im Bereich operativer oder interventioneller Eingriffe. Während sie unter Aufsicht des Arztes tätig werden führen sie Aufgaben aus, die bisher von Assistenten zu Beginn ihrer Weiterbildung wahrgenommen wurden.

In einigen deutschen Kliniken wird das Konzept der Physician Assistance bereits als ein klinkbezogenes Projekt durchgeführt. Eine akademische Ausbildung hierfür gab es jedoch bisher noch nicht. Mit einem neuen Ausbildungsgang schließt die Steinbeis Hochschule Berlin mit ihrem Akademischen Lehrkrankenhaus Herzzentrum Lahr/Baden diese Lücke.

Das Studium zum Bachelor of Sience in Physician Assistance (BSc PA) ist berufsbegleitend an der Steinbeis Hochschule und am Akademischen Lehrkrankenhaus zu absolvieren und erstreckt sich über 3 Jahre. Inhaltlich und organisatorisch ist das Studium in 3 Teile gegliedert, die über die gesamt Laufzeit zusammenwirken: den akademischen Teil, den betrieblichen Teil und die Bachelor-Arbeit, die über ein konkretes Projekt in der eigenen Klinik des Studenten angefertigt wird.

Der Preis des gesamten Studienganges beträgt ca. 500 Euro pro Monat bzw. 18.700.-Euro für den ganzen Studiengang. Start des diesjährigen Studienganges ist Ende 2005. Interessenten können sich ab sofort bewerben. Bewerbungen sind zu an das IHCI Institute of Healthcare Industries, Steinbeis Hochschule Berlin, Prof. Schurr, Admission Office, Dorfackerstraße 26, 72074 Tübingen zu richten.

Als Zielgruppen für den neuen Studiengang kommen vor allem OTA und OP-Pflegepersonal infrage, die die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen der Steinbeis Hochschule Berlin erfüllen. Dazu gehören die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder mittlere Reife mit vier Jahren Berufserfahrung und eine Projektarbeit an der jeweiligen Klinik. Diese Projektarbeit wird das Thema der Bachelor-Thesis. Die Bachelor-Arbeit hat somit ein konkretes Klinik-Projekt zum Gegenstand und ist unmittelbar Teil der Studienleistung.



Weitere Informationen und Details zum Studiengang:

Prof. Dr. Marc O. Schurr
PROF. DR. MICHAEL M. BRUCKSCH

IHCI Institute of Healthcare Industries
Steinbeis Hochschule Berlin
Gürtelstr. 29-30

D 10247 Berlin
Admission Office
Dorfackerstraße 26
72074 Tübingen

Fon: +49-(0)-7071-705767
Fax: +49-(0)-7071-763574

Dr. med. Stefan Bauer
Dr. med. Andreas Goepfert

Herzzentrum Lahr/Baden
Studienbüro PA
Hohbergweg 2,
77933 Lahr





Fon +49-(0)-7821-925-105
Fax: +49-(0)-7821-925-110



Emailadresse Autor:




Links zum Artikel:
    IHCI - Institute of Healthcare Industries
    Steinbeis-Stiftung
    Herzzentrum Lahr






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Letzte Aktualisierung: 17.05.2008 Der Webcode dieser Seite lautet ZW0105

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