Beatmungsmanagement aus Sicht der Pflege
Arnold Kaltwasser
Beatmungsmanagement ist ein Teil der täglichen Aufgabe im Intensivbereich.
Grundsätzlich ist es eine interdisziplinäre Aufgabe. Diese ist umso
wichtiger, da eine Ventilator oder/und tubusassoziierte Pneumonie eine wichtige
Rolle beim Krankheitsverlauf hat (vgl.1, 2). Die Aufgaben der Intensivpflege
haben durch die qualifizierte Weiterbildung zur Intensivpflege und Anästhesie
und den Kostendruck der in den Krankenhäusern die letzten Jahre entstanden
ist stetig zugenommen.

Eigenverantwortlich medizinische Therapiekonzepte unterstützen
„So unterstützen Fachkrankenpflegende eigenverantwortlich medizinische
Therapiekonzepte wie z.B.:
•
Entwöhnung vom Respirator
•
Planung und Durchführung spezieller Lagerungstherapien
•
Durchführung von Nierenersatzverfahren
•
Bedienung technischer Überwachungsgeräte
•
Steuerung der Analgosedierung und Schmerztherapie
•
Durchführung und Überwachung der Ernährungstherapie und Flüssigkeitsbilanzierung
•
Einhaltung und Sicherung hygienischer Mindeststandards“ (3)
Ausreichendes und qualifiziertes Personal
Im Vortrag wird auf die Punkte Therapieunterstützung, Technisches Management,
Therapiedurchführung, Kommunikation, Lärm und Schlaf bei der Pflege
von beatmeten Patienten besonders eingegangen.
Abschließend ist noch einmal anzumerken, dass eine Qualitätserhaltung
oder Steigerung bei der Pflege von beatmeten Patienten nur durch ausreichendes
und qualifiziertes Personal erreicht werden kann (vgl. 3, 4)!

Literatur
1)K.-F.Bodmann: Beatmungsassoziierte Pneumonie Therapie Dtsch Med Wochenschr
2002; 127: 748–751
2) Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen
www.nrz-hygiene.de 15.06.2007
3) Berliner Erklärung der Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege & Funktionsdienste
Erklärung zu Pflegequalität und Patientensicherheit im Intensivpflegebereich
www.dgf-online.de 15.06.2007
4) Diagnose und Therapie der Sepsis; S2 Leitlinie der der Deutschen Sepsis-Gesellschaft
e.V. und der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-
und Notfallmedizin (DIVI)
http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/079-001.pdf 15.06.2007