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zwai Home : zwaitens : Partner : DGF : Mitteilungen : 2006 : Ausgabe 4 : Freiwillige Registrierung von Pflegenden
 


erschienen in der intensiv, Fachzeitschrift für Intensivpflege und Anästhesie, Georg Thieme Verlag

Freiwillige Registrierung von Pflegenden

Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege & Funktionsdienste

Freiwillige Registrierung von Pflegenden

Ab 1. April 2006 ist der Deutsche Pflegerat der Träger
Der Deutsche Pflegerat (DPR) und die Registrierungsstelle in Potsdam haben den Vertrag zur Trägerschaft unterzeichnet. Träger der Freiwilligen Registrierung für beruflich Pflegende ist seit dem 1.4.2006 der DPR.
Die Freiwillige Registrierung ist seit dem Jahresbeginn 2006 zentral organisiert. Die beiden Initiativen in Neuwied und in Potsdam wurden zu einer zentralen, bundesweiten Freiwilligen Registrierung unter dem Dach des DPR in Potsdam zusammengefasst.

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Neuregelungen bei der Punktevergabe

Neuregelungen bei der Punktevergabe

Die Broschüre (Stand 1.04.2006) informiert über das aktuell gültige Verfahren.
In der Punktetabelle gibt es neue Regelungen für alle. Für die nachgewiesene Mitgliedschaft in Berufs-/Interessensverbänden der Pflege können jetzt 3 Punkte pro Jahr angerechnet werden. Ebenfalls mit drei Punkten wird das Abonnement einer Fachzeitschrift anerkannt. Die Überarbeitung der Tabelle für den Punkteerwerb ist mit einer Übergangsfrist verkoppelt. Den bisher registrierten beruflich Pflegenden werden dadurch keine Nachteile entstehen.



Das Ziel ist die Selbstbestimmung

Das Ziel ist die Selbstbestimmung

Mit Hilfe der Freiwilligen Registrierung wird ein verbindlicher Qualifizierungsstandard festgelegt und kontrolliert. Damit wird der Pflegeberuf internationalen Standards angepasst. Der Arbeitsmarkt ist auch für Pflegende schwieriger geworden. Registrierte beruflich Pflegende (RbP) können in Bewerbungen dem Arbeitgeber gegenüber die kontinuierliche Weiterqualifizierung dokumentieren. Als verantwortungsbewusste Leistungserbringer gegenüber den Leistungsempfängern (Versicherte, Patienten, Bewohner, Klienten) wird der Nachweis kontinuierlicher Qualifikationsanpassung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Dazu sagte Konrad Schumann, 1. Vorsitzender BALK e. V., dass „die Pflegeverbände mit der Registrierung auch die langfristige Perspektive verfolgen, die Selbstverwaltung der Pflegeberufe zu stärken, die als Endziel die Einrichtung von Pflegekammern anstrebt“. Zur Begründung lieferte er die Argumente, dass „Qualitätsanforderungen gestellt werden, wie sie vor Jahren nicht erahnt werden konnten. Obwohl gerade die Pflegekräfte bei der Umsetzung anspruchsvoller Qualitätskriterien die aktivste Rolle spielen, werden sie bei der Ausübung ihrer täglichen Pflicht in einer gewissen Unmündigkeit gehalten“. Er verwies darauf, dass zwar eine Vielzahl an Tätigkeiten an Pflegende delegiert werden, eine Legalisierung aber bisher ausgeblieben ist. Gleichermaßen sprach er den zunehmenden Mangel an Fachärzten und die damit gekoppelten Versorgungslücken an, die durch fachlich qualifizierte Pflegekräfte geschlossen werden müssen. Wer den Pflegekräften mehr Verantwortung zumutet, muss ihnen auch die entsprechenden Kompetenzen einräumen.

Mit dem gewonnenen Zahlenmaterial kann der DPR die politischen Interessen der Pflegekräfte glaubhaft gegenüber Politkern und anderen Interessengruppen vertreten. Die Freiwillige Registrierung für beruflich Pflegende ist ein Schritt, mit dem der DPR eine selbst bestimmte Pflegepolitik vorbereitet.


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Links zum Artikel:
    Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste






Ähnliche Artikel - weitere Informationen:
    Dossier Freiwillige Registrierung

Letzte Aktualisierung: 04.07.2008 Der Webcode dieser Seite lautet ZW0228

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Das Dokument ist unter folgender Adresse zu finden: http://www.zwai.net/ZW0228

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