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Und sonst so? Der zwai-Rückspiegel (1) (13.03.2007)

Im täglichen Wust der Meldungen aus den Dunstkreisen Anästhesie und Intensivstation ist die zwai-Startseite ein zuverlässiger Filter - nur die besten, spannendsten und relevantesten Meldungen schaffen's bis hierher.
Aber auch die übrigen, nicht minder interessanten Nachrichten werden dokumentiert: im zwai-Forum "Aktuelles und Diverses" sammelt die geschätzte zwaimeinde tagesaktuell Berichte und Artikel.

Im "zwai-Rückspiegel" werden wir jetzt an dieser Stelle eine Brücke schlagen und ohne große Worte die Fundstücke unserer Lieblingscommunity präsentieren.
Für die Themen des ersten zwai-Rückspiegels bedanken wir uns bei Michael, Stefan R. und WomBat. (hhe)

- Einladung auf die Intensivstation: Das Universitätsklinikum Heidelberg über den Informationstag der Intensivpflege am kommenden Samstag. (13.03.2007)

- Handy-Verbot in Kliniken überflüssig: Der Spiegel über die fehlende Interaktion von Medizintechnik und Mobiltelefon (12.03.2007). | Forum |

- Der tragische Zeitraum: Die Süddeutsche Zeitung über besonders schlechte Überlebenschancen beim Wochenend-Schlaganfall (09.03.2007) | Forum |

- DVT AWARENESS by Design: preventdvt.org über den verbandseigenen Anti-Thrombose-Strumpf-Design-Wettbewerb (09.03.2007). | Forum |

Gehen oder bleiben? (12.03.2007)

Stefan Köberich ist dem aufmerksamen zwai-Leser bereits durch seinen Artikel zur Mikroaspiration aufgefallen. Darüber hinaus befasst sich der Freiburger mit der Anwesenheit von Angehörigen während einer kardiopulmonalen Reanimation [intensiv 2005; 13: 215-220].
Während in den anglo-amerikanischen Ländern die Ansichten der Beteiligten zahlreich untersucht worden sind, fehlen bislang Erkenntnisse aus dem deutschprachigen Raum.

Mit einer Online-Umfrage macht Stefan Köberich nun den Anfang. Die Teilnahme erfolgt anonym und dauert - die Bedenkzeit ausgenommen - noch nicht einmal eine Minute.
Wir bitten um rege Beteiligung! (hhe)
>>> zur Umfrage >>> | Forum |

HELIOS entschieden gegen Anästhesie-Assistenten (09.03.2007)

MDR-Berichten zufolge hat der Kliniken-Konzern "HELIOS" das von Beginn an scharf kritisierte "MAfA-Konzept" eingestellt (zwai berichtete fortlaufend). Künftig werden Narkosen dort wieder ausschließlich ärztlich durchgeführt und überwacht.
Während eine Presseerklärung der HELIOS Kliniken GmbH noch auf sich warten lässt, begrüßt der Hartmannbund (HB) die Entscheidung im Deutschen Ärzteblatt.
HB-Vorsitzender Kuno Winn: „Es spricht für das Verantwortungsbewusstsein des Klinikbetreibers, dass er hier zugunsten von Sicherheit und Qualität der medizinischen Versorgung über seinen Schatten gesprungen ist." (hhe)
|Dossier Anästhesie-Assistent| |Forum|

Therese Valerius (1920-2007) (01.03.2007)

Wie die Familie bekannt gab, ist Therese Valerius, Gründungs- und Ehrenvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktions- dienste, in der vergangen Woche verstorben.

Gegen den Willen der Eltern begann Therese Valerius 1942 eine Ausbildung zur Krankenschwester. Nach diversen beruflichen Stationen lernte sie bei Hospitationen u.a. in Amerika, Kanada und Mexiko verschiedene Weiterbildungen für Pflegepersonal kennen. Vorausschauend hatte sie bereits in den 1960ern erkannt, dass die rasante pflegerische, medizinische und technische Entwicklung eine spezielle Fachausbildung in den Bereichen Anästhesie und der erst aufkommenden Intensivmedizin erforderte.

Als Oberschwester an der Uni Mainz plante Valerius ab 1962 ein Konzept für eine differenzierte Weiterbildung. Der Erfolg eines ersten Modell-Lehrgangs ab 1964 bestärkte sie in ihrem Einsatz für eine bundesweite Umsetzung.

Bei den traditionellen Pflegeverbänden fand sie kein Gehör, man befürchtete eine Zersplitterung und Elitenbildung. So gründete sie 1975 mit 40 engagierten Fach-Pflegekräften die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege (DGF) als eigene Interessenvertretung, Therese Valerius wurde die erste Vorsitzende.

Zusammen mit ärztlichen Berufsverbänden und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erarbeitete die DGF 1976 eine Empfehlung für die Fachweiterbildung. Sie bildete die Grundlage für Verordnungen und Gesetze zur Regelung der Fachweiterbildung in den verschiedenen Bundesländern.

Ihre herausragenden Leistungen brachten Therese Valerius viele Annerkennungen ein, unter anderem den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Ihre letzten Jahre waren von Beschwernissen des Alters und Krankheit geprägt. Therese Valerius wurde 86 Jahre alt. (holbeu)

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Letzte Aktualisierung: 31.07.2010 Der Webcode dieser Seite lautet ZW0001

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