11.-12.09.2008: Reutlinger Fortbildungstag Reutlingen
12.-13.09.2008: 2. Düsseldorfer Anästhesiepflegekongress Düsseldorf
09. - 11.10.2008: 3rd EfCCNa Congress Florenz (Italien)
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"95 Fälle aktiv bearbeiten" lautet der einladende Untertitel des "Fallbuchs Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin“, das sich in erster Linie an Aspiranten der ärztlichen Prüfung richtet.„Verblüffen Sie Ihren Prüfer“ verspricht vollmundig der Einband. Ob das Buch diesem Anspruch gerecht wird, hat Michael Kros für zwai herausgefunden. >>> zur Buchbesprechung >>> Der Titel kann übrigens - zusammen mit vielen anderen Empfehlungen der zwai-Redaktion im niegelnagelneuen zwaitbuch-Laden erworben werden. Danke!
"95 Fälle aktiv bearbeiten" lautet der einladende Untertitel des "Fallbuchs Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin“, das sich in erster Linie an Aspiranten der ärztlichen Prüfung richtet.„Verblüffen Sie Ihren Prüfer“ verspricht vollmundig der Einband. Ob das Buch diesem Anspruch gerecht wird, hat Michael Kros für zwai herausgefunden. >>> zur Buchbesprechung >>>
Genug von Klinikprivatisierungsdiskussionen und weiteren alltagserschwerenden Trivialitäten des Arbeitsumfeldes? Lust auf eine Herausforderung in einem Arbeitsort unter der südlichen Hemisphäre? Ein Stellenangebot der Frankfurter Allgemeinen, dem Stellenmarkt für Fach- und Führungskräfte eröffnet scheinbar neue Horizonte: Wechsle als Ventilations- und Gasexperte nach Queensland, Australien! (tmw) >>> weiter >>>
Um heutzutage noch Kinosäle zu füllen, bedarf es schon ausgesprochener Blockbuster mit Star- besetzung. Oder aber des Hannöverschen Anästhesiepflegetages. Bereits im elften Jahr, konnte das Sequel am 4.11.2006 mehr als 400 Pflegende in den Utopia-Filmpalast nach Hannover-Langenhagen ziehen. Schwerpunktthemen waren das Polytrauma und Berufspolitik. (HolBeu) >>> zum Kongressbericht >>>
Deine Ratte kann nicht sehr lange auf Stahlnägeln laufen? Dann hat Catherine Rougeot vom Institut Pasteur in Paris die richtige Lösung parat: dank des von der Forscherin im Rattenspeichel ausfindig gemachten Proteins Sialorphin kann sie ihre Ratten nun deutlich mehr Runden auf dem Stahlnagelparcour drehen lassen. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass auch im menschlichen Speichel ein ähnlich potentes Analgetikum zu finden ist - Opiorphin. Rougeot vermutet in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass Opiorphin den Abbau körpereigener Opiate verzögert. Sobald die Umstände bekannt sind, die den Körper dazu veranlassen, Opiorphin zu produzieren, ist eine Anwendung in der Schmerztherapie vorstellbar. (hhe) >>> zum Artikel bei spiegel.de >>> >>> zum Abstract bei pnas.org >>> Mit bestem Dank an Leif D.
Deine Ratte kann nicht sehr lange auf Stahlnägeln laufen? Dann hat Catherine Rougeot vom Institut Pasteur in Paris die richtige Lösung parat: dank des von der Forscherin im Rattenspeichel ausfindig gemachten Proteins Sialorphin kann sie ihre Ratten nun deutlich mehr Runden auf dem Stahlnagelparcour drehen lassen. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass auch im menschlichen Speichel ein ähnlich potentes Analgetikum zu finden ist - Opiorphin. Rougeot vermutet in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass Opiorphin den Abbau körpereigener Opiate verzögert. Sobald die Umstände bekannt sind, die den Körper dazu veranlassen, Opiorphin zu produzieren, ist eine Anwendung in der Schmerztherapie vorstellbar. (hhe) >>> zum Artikel bei spiegel.de >>>
Wer glaubt, seinen rauchenden Intensivpatienten mit Nikotinpflastern die Zeit des Entzugs erleichtern zu können, ist schief gedreht gewickelt: US-amerikanische Mediziner haben die Daten von 112 intensivpflichtigen Rauchern verglichen. Ein Teil erhielt Nikotinpflaster, der andere Teil musste ohne Ersatzbehandlung auskommen. Auch unter Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Schwere der Erkrankung war die Sterblichkeit der mit einem Nikotinpflaster versehenen Patienten deutlich erhöht. (hhe) >>> zum bibliografiefreien Artikel bei orf.at >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Wer glaubt, seinen rauchenden Intensivpatienten mit Nikotinpflastern die Zeit des Entzugs erleichtern zu können, ist schief gedreht gewickelt: US-amerikanische Mediziner haben die Daten von 112 intensivpflichtigen Rauchern verglichen. Ein Teil erhielt Nikotinpflaster, der andere Teil musste ohne Ersatzbehandlung auskommen. Auch unter Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Schwere der Erkrankung war die Sterblichkeit der mit einem Nikotinpflaster versehenen Patienten deutlich erhöht. (hhe) >>> zum bibliografiefreien Artikel bei orf.at >>>
Polylog, das Blog des ARD-Magazins Polylux, lädt im dieswöchigen Fightclub zur kontroversen Diskussion über Gewerkschaften ein: Pro: Wer soll uns vor durchgeknallten Turbo-Kapitalisten schützen, wenn nicht die Gewerkschaften?! Contra: Statt die Zeichen der Zeit zu erkennen, blockieren sie die Wirtschaft mit ewig gestrigen Ideen und kassieren dafür fürstliche Gehälter. (hhe) >>> zum Polylog-Fightclub >>> [Diese Meldung nicht im Fighclub, sondern im Forum diskutieren]
Polylog, das Blog des ARD-Magazins Polylux, lädt im dieswöchigen Fightclub zur kontroversen Diskussion über Gewerkschaften ein: Pro: Wer soll uns vor durchgeknallten Turbo-Kapitalisten schützen, wenn nicht die Gewerkschaften?! Contra: Statt die Zeichen der Zeit zu erkennen, blockieren sie die Wirtschaft mit ewig gestrigen Ideen und kassieren dafür fürstliche Gehälter. (hhe) >>> zum Polylog-Fightclub >>>
Wie die Russische Agentur für internationale Informationen "RIA Novosti" heute kurz und knapp berichtet, ist es im Moskauer Chirurgie-Zentrum "Akademiemitglied Boris Petrowski" erstmals weltweit gelungen, eine Luftröhre erfolgreich zu transplantieren. Projektleiter Dr. Wladimir Parschin bezeichnete die OP als technologischen Durchbruch in diesem Bereich der Medizin: "Das prinzipiell neue Herangehen an die Lösung des Problems unter Anwendung hochtechnologischer medizinischer Methoden, darunter auch mikrochirurgischer Eingriffe an kleinsten Blutgefäßen, haben ein gutes Ergebnis gebracht." Mit "befriedigend" schneidet der Zustand des Patienten nur eine Note schlechter ab. (hhe) >>> zur Meldung bei rian.ru >>>
Die tiefe Hypothermie sorgt beispielsweise bei Eingriffen an der Aorta für 45 gehirnschädigungsfreie OP-Minuten am stillstehenden Körperkreislauf.Abgesehen davon, dass eine Dreiviertelstunde einen routinierten und zügig arbeitenden Chirurgen erfordert, geht die Tiefkühlung auch mit den bekannten Problemen wie Gerinnungsstörungen einher. Eine zeitspendende und nebenwirkungsfreie Alternative glaubt man jetzt am Massachusetts General Hospital gefunden zu haben: Faulgas. Bei Mäusen, denen Schwefelwasserstoff in die Atemluft gemischt wurde, reduzierte sich der Sauerstoffverbrauch in kürzester Zeit drastisch. 6 Stunden später waren die Nager schon fast wieder "ganz die Alten". Ob und inwieweit sich das Konzept jedoch auch am Menschen einsetzen lässt, bleibt abzuwarten. (hhe) >>> zur Meldung von Technology Review bei heise.de >>>
In der heutigen Ausgabe berichtet Spiegel Online (SpOn) über eine britische Studie, in der Krankenhäuser mit unterschiedlichem "Patienten-pro-Pflegendem-Quotienten" verglichen wurden. Und siehe da: je mehr Patienten ein Pflegender zu betreuen hat, desto höher waren Komplikations- & Sterblichkeitsrate. "Wir gehen davon aus, dass in diesen 30 Einrichtungen in dem untersuchten Zeitraum 246 Menschen weniger gestorben wären, wenn sie in Krankenhäusern mit einer größeren Stellenbesetzung behandelt worden wären", wird die Studienleiterin Professorin Anne Marie Rafferty zitiert. "Die Zahl der Leben, die durch Investitionen in das Pflegepersonal innerhalb eines Jahres gerettet werden könnten, geht in die Tausende". (hhe) >>> zum Artikel bei spiegel.de >>> * gestern, z.B. [Über diese Meldung im Forum diskutieren] Vielen Dank an Stefan R. und Ingo K.!
In der heutigen Ausgabe berichtet Spiegel Online (SpOn) über eine britische Studie, in der Krankenhäuser mit unterschiedlichem "Patienten-pro-Pflegendem-Quotienten" verglichen wurden. Und siehe da: je mehr Patienten ein Pflegender zu betreuen hat, desto höher waren Komplikations- & Sterblichkeitsrate. "Wir gehen davon aus, dass in diesen 30 Einrichtungen in dem untersuchten Zeitraum 246 Menschen weniger gestorben wären, wenn sie in Krankenhäusern mit einer größeren Stellenbesetzung behandelt worden wären", wird die Studienleiterin Professorin Anne Marie Rafferty zitiert. "Die Zahl der Leben, die durch Investitionen in das Pflegepersonal innerhalb eines Jahres gerettet werden könnten, geht in die Tausende". (hhe) >>> zum Artikel bei spiegel.de >>>
Das wissen die Pflegenden selbst am besten - aber wie sollten sie diese Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermitteln? Die amerikanische Journalistin Suzanne Gordon beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit den Anliegen der Pflegenden. Sie rückt die Problemfelder in den Blickpunkt und zeigt, wie Pflegefachpersonen darüber sprechen sollten, damit die Öffentlichkeit – von der Familie über den Freundeskreis bis hin zur Politik – ihre Probleme und ihre Leistungen anerkennt. Susan Pope, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Lindenhof Schule Bern, hat ihren Artikel "Wath nurses need to let the public know" ins Deutsche übersetzt. (hhe) >>> zum PDF (255 kb) bei lindenhof-schule.ch >>> [Über diesen Artikel im Forum diskutieren] Mit bestem Dank an WomBat für den sachdienlichen Hinweis.
Das wissen die Pflegenden selbst am besten - aber wie sollten sie diese Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermitteln? Die amerikanische Journalistin Suzanne Gordon beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit den Anliegen der Pflegenden. Sie rückt die Problemfelder in den Blickpunkt und zeigt, wie Pflegefachpersonen darüber sprechen sollten, damit die Öffentlichkeit – von der Familie über den Freundeskreis bis hin zur Politik – ihre Probleme und ihre Leistungen anerkennt. Susan Pope, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Lindenhof Schule Bern, hat ihren Artikel "Wath nurses need to let the public know" ins Deutsche übersetzt. (hhe) >>> zum PDF (255 kb) bei lindenhof-schule.ch >>>