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Wer bitte braucht denn schon 'Narkosezubehör', wenn man via Google auch Pappnasen, Einräder, Jonglierkolben und Wildkatzenstreu finden kann? (hhe) >>> zur Google-Suche nach Narkosezubehör >>> [Über diese Suche im Forum diskutieren]
Heute abend geht es im SWR3 NACHTCAFé ab 22:00* Uhr um die Katastrophe Krankenhaus: 'Übermüdete Ärzte, gestresste Krankenschwestern, überfüllte Krankenzimmer, lange Wartezeiten - die Liste der Kritikpunkte an Krankenhäusern ist derzeit lang. Wie steht es um unsere Kliniken? Wie gut ist die medizinische Versorgung der Patienten?'*Wiederholung: Samstags, 8.40 Uhr im SÜDWEST Fernsehen Es diskutieren: - Sibylle Herbert, Brustkrebspatientin - Rosemarie Herbertz, betroffene Angehörige - Thorsten Steinfeldt, Assistenzarzt - Prof. Karl Lauterbach, Gesundheitsökonom - Eugen Münch, Gründer der Rhön-Klinikum-AG - Jutta Ebersberg, Pflegedirektorin - An der Bar: Jenni Graf, deutsche Krankenschwester in der Schweiz (hhe) >>> zu swr.de >>> [Über diese Sendung im Forum diskutieren]
Die große Mehrheit der Deutschen befürwortet die Organspende. Doch nur wenige haben ihren Wunsch konkret schriftlich oder mündlich geäußert. 2004 mussten in über 80 Prozent der Akutfälle die Angehörigen entscheiden - nur in rund 60 Prozent der Fälle stimmten sie für eine Spende. Dabei sind viele später froh über den Entschluss, wie eine DSO-Studie für Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz ergab (93 Prozent). Nur sechs Prozent der befragten Angehörigen waren sich nicht sicher, wie sie wieder entscheiden würden. Es gibt aber auch Menschen, die ihren Entschluss für eine Spende bereuen. Renate Greinert gehört dazu. Vor Jahren verlor sie ihren Sohn bei einem Unfall, gab ihn zur Organspende frei. Warum sie das nicht wieder tun würde, schildert sie - mit zwei anderen Müttern - in einem persönlichen Erfahrungsbericht. >>> zum Artikel bei zdf.de >>> [Über diesen Artikel im Forum diskutieren]
Einen Artikel aus der Rubrik 'intensiv-ticker' veröffentlicht der Georg Thieme Verlag stets auch online. In dem Beitrag aus dem aktuell erschienenen Heft 01/2006 geht es um die sinkende Arbeitszufriedenheit bei Pflegekräften (hhe). >>> zum Artikel bei thieme.de >>>
Abseits jeder Lehrbuchmentalität bieten Peter Nydahl und Peter Jeß seit Juni 2005 mit 'Pflegefotostory.de' eher unkonventionelle Methoden zu teaminternen Friedensverhandlungen an. Das Zauberwort heißt 'Perspektivwechsel'. Bereits 11 der so genannten Pflegefotostories im Comic-Format sind online erschienen und helfen, typische Konfliktsituationen plastisch darzustellen, zu reflektieren und damit auch zu lösen. Jetzt gibt es das Buch zur Site - zwai-Redakteur Hanno H. Endres hat sich die Bilder angeguckt. >>> zur Buchbesprechung >>>
zwai bat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) um eine aktuelle Stellungnahme zum Thema Parallelnarkose. Neben der Münsteraner Erklärung, einer Veröffentlichung der DGAI, wurde uns ein Interview angeboten. zwai-Redakteur Tilmann Müller-Wolff sprach mit dem amtierenden DGAI-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Hugo Van Aken. (tmw) >>> zum Interview >>> [Über diesen Artikel im Forum diskutieren]
zwai bat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) um eine aktuelle Stellungnahme zum Thema Parallelnarkose. Neben der Münsteraner Erklärung, einer Veröffentlichung der DGAI, wurde uns ein Interview angeboten. zwai-Redakteur Tilmann Müller-Wolff sprach mit dem amtierenden DGAI-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Hugo Van Aken. (tmw) >>> zum Interview >>>
Das Klinikum Dortmund setzt neue Maßstäbe in der Kostenreduktion: Zwei der vier Geschäftsführungsköpfe sollen rollen, um jährlich 300.000 Euro einzusparen. Da der Vertrag der Pflegedirektorin Bettina Schmitt passend zum Jahresende ausläuft, kann sie als erste ihr Büro räumen. Die Aufgaben der Pflegedirektorin werden sich ab da Hauptgeschäftsführerin Mechtild Greive (krankenhausstrategische Fragen und Projekte bei der Pflege) und der Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Manfred Fiedler (Verantwortung für den Pflegebereich) teilen. Von derzeit 2924 Stellen ist die Stelle der Pflegedirektion nur eine von 100, die am Klinikum Dortmund bereits abgebaut wurden. (hhe) >>> zur Meldung bei westline.de >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Mehr oder weniger gebeutelt von den nun schon geraume Zeit andauernden Ärzteprotesten, fühlte sich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) jetzt genötigt, eine Presseerklärung dazu herauszugeben. In einer Erklärung „Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft“ gibt das Ministerium bekannt, dass es so schlecht gar nicht um diese Berufsgruppe bestellt sei, wie deren Vertreter momentan öffentlich behaupten. Die Kernaussagen der ärztlichen Protestler wurden hier einer angeblich eindeutigen Datenlage gegenübergestellt. Ziel dieser Aussagenkonfrontation ist offensichtlich den Ärzten und ihrem Protest den Wind aus den Segeln zu nehmen: es werden z.B. Aussagen widerlegt, dass Ärzte gering verdienende Akademiker seinen, dass Ärzte regelmäßig überdurchschnittlich viel arbeiten müssten und auch dass der Medizinerberuf in Deutschland an Attraktivität verloren habe. Beurteilend geschaut: die Pressemitteilung ist eine Spur zu durchsichtig und zu dick aufgetragen für ein Ministerium, das doch einen vernünftigen Dialog mit allen Berufsgruppen im Gesundheitswesen führen sollte. Die Zukunftsgestaltung dessen erscheint ohnedies schon schwierig genug, also warum jetzt noch öffentlich denjenigen den Kampf ansagen, die berechtigterweise lautstark Veränderungen fordern und mitgestalten wollen. Das kann nicht in unser aller Sinne sein - schlechte Performance der Pressestelle… (tmw) >>> zur Pressemitteilung des BMG >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Mehr oder weniger gebeutelt von den nun schon geraume Zeit andauernden Ärzteprotesten, fühlte sich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) jetzt genötigt, eine Presseerklärung dazu herauszugeben. In einer Erklärung „Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft“ gibt das Ministerium bekannt, dass es so schlecht gar nicht um diese Berufsgruppe bestellt sei, wie deren Vertreter momentan öffentlich behaupten. Die Kernaussagen der ärztlichen Protestler wurden hier einer angeblich eindeutigen Datenlage gegenübergestellt. Ziel dieser Aussagenkonfrontation ist offensichtlich den Ärzten und ihrem Protest den Wind aus den Segeln zu nehmen: es werden z.B. Aussagen widerlegt, dass Ärzte gering verdienende Akademiker seinen, dass Ärzte regelmäßig überdurchschnittlich viel arbeiten müssten und auch dass der Medizinerberuf in Deutschland an Attraktivität verloren habe. Beurteilend geschaut: die Pressemitteilung ist eine Spur zu durchsichtig und zu dick aufgetragen für ein Ministerium, das doch einen vernünftigen Dialog mit allen Berufsgruppen im Gesundheitswesen führen sollte. Die Zukunftsgestaltung dessen erscheint ohnedies schon schwierig genug, also warum jetzt noch öffentlich denjenigen den Kampf ansagen, die berechtigterweise lautstark Veränderungen fordern und mitgestalten wollen. Das kann nicht in unser aller Sinne sein - schlechte Performance der Pressestelle… (tmw) >>> zur Pressemitteilung des BMG >>>
Im deutschsprachigen Raum gibt es drei herausragende Studien über Angehörige im Intensivbereich. Sie untersuchen die Aspekte Besuchsregelungen sowie die Beziehungen Angehörige-Pflegende und Angehörige-Patienten. Die Ergebnisse und Interpretationen hat Peter Nydahl jetzt für uns zusammengefasst. (hhe) >>> zum Artikel >>> [Über dieses Thema im Forum diskutieren]
Im deutschsprachigen Raum gibt es drei herausragende Studien über Angehörige im Intensivbereich. Sie untersuchen die Aspekte Besuchsregelungen sowie die Beziehungen Angehörige-Pflegende und Angehörige-Patienten. Die Ergebnisse und Interpretationen hat Peter Nydahl jetzt für uns zusammengefasst. (hhe) >>> zum Artikel >>>
Für den Beginn dieses Jahres ist eine Novelle der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250) geplant, die klarer als bisher den Einsatz von Sicherheitsspritzen, -kanülen und -kathetern in den Krankenhäusern verlangen wird. Infektionen durch Nadelstichverletzungen sind ein spezifisches Berufsrisiko für die Pflegekräfte. Es ist eines der wenigen Berufsrisiken, für deren drastische Reduzierung ein einfaches Instrumentarium zur Verfügung steht, das aber bisher kaum genutzt wird. Der Deutsche Pflegerat (DPR) begrüßt die Neuformulierung der TRBA 250 ausdrücklich. Er fordert mit Nachdruck, dass sie Rechtsgültigkeit erlangt und – was letztlich ausschlaggebend ist – im Berufsalltag auch umgesetzt wird. >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]