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Seit Samstag steht fest: Das Land Hessen verkauft die jüngst erst fusionierten Unikliniken Marburg und Gießen. Damit geht erstmals ein bundesdeutsches Universitäts- klinikum in private Trägerschaft über. Den Zuschlag erhielt die börsennotierte Rhön-Klinikum AG für 112 Mill. Euro. CDU-Ministerpräsident Roland Koch (Foto) sieht das Land dabei als Vorreiter, dem andere folgen werden. Doch bislang erntete Koch deutlich mehr Kritik als Lob. SPD, Grüne, Verdi und nicht zuletzt viele der rund 9.500 Beschäftigten sehen in der Entstaatlichung der Hochschul- medizin große Gefahren für die Patientenversorgung, die Freiheit von Forschung und Lehre sowie die Arbeitsplätze. Dem Gießener Personalrat hatte die Landesregierung übrigens versprochen, die Beschäftigten vor der Öffentlichkeit über den Käufer zu informieren. Sieben Minuten vor der Pressekonferenz am Samstag erhielt Klaus Hanschur, Vertreter der Angestellten im Personalrat, eine SMS aus dem Ministerium: „Land hat sich für Rhön Klinikum AG entschieden, weitere Infos gehen an Ihre eMail-Adresse“. (holbeu) Weitere Infos gibt's aber auch im Netz: - Bericht in der taz vom 19.12.05; - Kommentar in der taz; - Bericht/Video bei hr-online - Über dieses Thema im Forum diskutieren
Die Vorweihnachtszeit läutet Weihnachten ein - auch zwai möchte langsam auf Weihnachten einstimmen: Wie auch im letzten Jahr findet ihr auf unseren Seiten einen Adventskalender, bei dem ihr jeden Tag eine Tür öffnen, eine kleine Frage beantworten und so an einem Gewinnspiel teilnehmen könnt.Wir wünschen euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit! >>> zum zwainachtskalender >>>
Energy-Drinks statt stundenlanges Fasten vor Operationen: Mit diesem neuen Trend in der Medizin sollen Eingriffe patientenfreundlicher werden, ohne dass das Risiko für Komplikationen steigt. Damit werde die übliche Regel gelockert, sechs Stunden vor Operationen (OP) weder zu essen noch zu trinken, hieß es am Mittwoch im Vorfeld eines Anästhesiekongresses in Münster. Zwar habe das Gebot für feste Nahrung Bestand. Kohlenhydrathaltige Getränke bis zu zwei Stunden vor der OP seien jedoch dem Wohlbefinden der Patienten äußerst zuträglich, sagte der Münsteraner Narkosespezialist Prof. Hugo Van Aken mit Verweis auf aktuelle Studien. >>> weiter zur Meldung bei handelsblatt.com >>>
Mehr Menschenleben durch effektivere Erste Hilfe zu retten: Das ist das Ziel der neuen, überarbeiteten Richtlinien zur Notfallversorgung und Wiederbelebung, die heute von einer internationalen Expertenkommission in den Fachzeitschriften "Resuscitation" und "Circulation" veröffentlicht werden. Die Richtlinien beinhalten wichtige Änderungsvorschläge für die Wiederbelebung durch medizinische Laien und professionelle Helfer. >>> weiter >>>
Der Streik der ärztlichen Belegschaft an der Berliner Charité ist noch keine 24 Stunden alt, fragt n-tv.de schon bei seiner Leserschaft gnadenlos nach: Sollen Klinikärzte tatsächlich - wie vom Marburger Bund gefordert - 30% mehr Gehalt bekommen? (hhe) >>> Jetzt abstimmen und -lachen bei n-tv.de >>> [Über dieses Thema im Forum diskutieren]
Der Streik der ärztlichen Belegschaft an der Berliner Charité ist noch keine 24 Stunden alt, fragt n-tv.de schon bei seiner Leserschaft gnadenlos nach: Sollen Klinikärzte tatsächlich - wie vom Marburger Bund gefordert - 30% mehr Gehalt bekommen? (hhe) >>> Jetzt abstimmen und -lachen bei n-tv.de >>>
Den eigenen Körper zurücklassen und in eine fremde Welt gleiten, wo verstorbene Verwandte warten: Das sind typische Elemente von Nahtod-Erlebnissen. Manche halten Nahtod-Erlebnisse für "Besuche im Jenseits". So auch die Amerikanerin Pam Reynolds, die nach einer lebensgefährlichen Hirnoperation von einer solchen Erfahrung berichtete. Sind solche Erlebnisse ein Beweis für ein Leben nach dem Tod? >>> weiter zum Artikel bei telepolis >>>
Die ver.di-Vertrauensleute der Uni-Kliniken NRW haben einstimmig beschlossen, die Streiks an Universitätskliniken fortzusetzen, um die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch zu zwingen. „Ab Ende November wird eine Streikwelle über die Uni-Kliniken in NRW rollen“, kündigte die ver.di-Landesleiterin für das Gesundheitswesen, Sylvia Bühler, an. Die Stimmung unter den Beschäftigten an den Uni-Kliniken sei äußerst kämpferisch. „Die Kolleginnen und Kollegen sind es leid, nur noch Kostenfaktor zu sein“, sagte Sylvia Bühler. Der Arbeitsdruck nehme ständig zu und der Lohn drastisch ab. „Da muss man sich nicht wundern, wenn irgendwann der Druck im Kessel so groß wird, dass der Deckel wegfliegt“, erklärte Bühler. >>> weiter bei sechserpakt.de >>>
In der aktuellen Ausgabe von 'Quarks & Co.' im WDR Fernsehen geht's um das Wunder der Anästhesie: Ranga Yogeshwar zeigt, wie Narkosemittel wirken, warum man wieder aufwacht und versucht, das 'Rätsel Bewusstsein' zu lösen.Eine Linkliste, das Manuskript und ein Narkose-Quiz ergänzen das gelungene Angebot. Die Sendung wird am 26.11.2005 um 10.00 Uhr im WDR wiederholt. (hhe) >>> zu quarks.de >>>
Wenn sich Patienten auf der Intensivstation eine Infektion zuziehen, liegt das seltener als gedacht an Hygienefehlern der Ärzte und des Pflegepersonals. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler um den Krankenhaushygieniker Professor Henning Rüden von der Berliner Charité. In Zusammenarbeit mit fünf Intensivstationen wurde der Krankheitsverlauf von fast 1.900 Patienten verfolgt, die länger als zwei Tage auf einer der Stationen verbringen mussten. (holbeu) >>> weiter >>>
Ambulantes Operieren ist unter den Bedingungen der Gesamtvergütung im Rahmen des Kollektivvertrages zwischen Kassen und KVen nicht mehr möglich. Die Analyse der Abrechnungsergebnisse aus dem II. Quartal 2005 zeigt, dass die Operateure nicht nur auf ihr ärztliches Honorar verzichten müssen, sondern darüber hinaus einen Anteil der effektiv entstehenden Sachkosten aus eigener Tasche aufbringen müssen. „Unter diesen Bedingungen müssen wir allen ambulanten Operateuren dringend empfehlen, diesen Teil ihrer vertragsärztlichen Tätigkeit umgehend einzustellen“ erklärte Dr. Jörg-A. Rüggeberg, Präsident des Bundesverbandes für Ambulantes Operieren (BAO). >>> weiter >>>