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PAK vs. PiCCO (01.07.2005)

Können Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen menschlichem Musikerleben und Heilerfolgen untersuchen, ohne sofort in die Ecke esoterischer Sphären abgeschoben zu werden? Diese Frage stellte jüngst die Zeitung „Seattle Times“ und bezog sich auf Arbeiten des Instituts Music and Brain Science der Havard Medical School.

Dort forschten Wissenschaftler am musikalischen Erleben und versuchten, dessen Wirkungen in Zusammenhang mit Schmerz- und Stresssymptomen von Frühgeborenen zu setzen. „Die Belege, die wir in der Hand haben zeigen, dass Musik wirklich einen Unterschied macht“, so der Direktor des Instituts Tramo. „Natürlich kann die Musik keinen Tumor zum Schrumpfen bringen oder Infektionen verschwinden lassen, jedoch könne alleine durch die Reduktion der lauten ‚akustischen Graffiti’ durch Musikapplikation während eines klinischen Behandlungsprozesses eine deutliche Angst- und Erregungsverminderung erreicht werden.“, so Tramo weiter.

Im Herzkatheterlabor des Northwest Hospital and Medical Center arbeiteten Anästhesisten in einer kleinen Untersuchung mit „Musikkopfkissen“, die den Patienten während des Eingriffs seichte Cello-, Oboen- und Harfenklänge, kombiniert mit Wasserfallgeräuschen und Vogelgesang zuführten. Diese Studie wurde in Dänemark übernommen. Der dort durchführende Anästhesist Thorgaard sieht deutliche Zusammenhänge der Musikapplikation zur Anfälligkeit mancher der Patienten für postoperative Übelkeit und Erbrechen sowie deren Schmerzempfindlichkeit. Thorgaard: „Vielleicht sollten es nicht Jimmy Hendrix oder Pearl Jam sein…“ und folgerte: „Die richtige Musik war für die Patienten ebenso gut wirksam wie die besten Medikamente aus unserer Apotheke!“ (tmw)

>>> zur Quelle bei seattletimes.nwsource.com >>>

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zwai verreist (23.06.2005)
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