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Für Prof. Dr. Martin W. Schnell ist es eine Grundwahrheit, dass Pflege ein kommunikationsintensiver Beruf ist. Dabei sei jedoch, frei nach Ernst Jandl, mehr gefordert als nur „das Öffnen und Schließen des Mundes“. Pünktlich zum Erscheinen der 2., vollständig überarbeiteten Auflage ihres Buches „Sprache und Pflege“ luden die Herausgeber Angelika Zegelin und Martin W. Schnell zu einer gleichnamigen Tagung am 14. und 15. Oktober 2005 in die Universität Witten/Herdecke. Damit feierten sie auch ein Jubiläum, denn genau zehn Jahre zuvor hatte das Institut für Pflegewissenschaft erstmals einen Kongress zum Thema veranstaltet. (holbeu) >>> weiter >>>
Mit dem von der Gewerkschaft ver.di organisierten Streik an den vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg sind erstmals Pflegende zusammen mit den Angestellten aus der Verwaltung und den technischen Diensten in einen Erzwingungs-Streik getreten und konnten damit ein Tarifergebnis erzielen. zwai sprach mit dem Arbeitskampfleiter und Personalratsvorsitzendem am Universitätsklinikum Freiburg, Ingo Busch über Ergebnisse, Perspektiven und den Alltag im Streik. (hhe) >>> zum Interview >>> [Über das Interview im Forum diskutieren]
Am 12. Oktober 2005 hat die AIR LIQUIDE Deutschland GmbH vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung für das Arzneimittel Xenon pro Anaesthesia in Deutschland erhalten. Als nächstes wird die Zulassung EU- und später weltweit angestrebt. Das Edelgas kann somit unverzüglich in der Anästhesie verwendet werden. Bislang war der Einsatz von Xenon in Deutschland nur in Studien oder besonderen Ausnahmefällen möglich. >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Am 12. Oktober 2005 hat die AIR LIQUIDE Deutschland GmbH vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung für das Arzneimittel Xenon pro Anaesthesia in Deutschland erhalten. Als nächstes wird die Zulassung EU- und später weltweit angestrebt. Das Edelgas kann somit unverzüglich in der Anästhesie verwendet werden. Bislang war der Einsatz von Xenon in Deutschland nur in Studien oder besonderen Ausnahmefällen möglich. >>> weiter >>>
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Universitätskliniken in Baden-Württemberg konnte die Gewerkschaft Ver.di jetzt nach zweiwöchigem Streik ein Ergebnis durchsetzen: Die Arbeitszeit von 38,5 Stunden bleibt dabei für die mindestes 40-jährigen Beschäftigten erhalten, in dem gestuften Modell gilt für jüngere Mitarbeiter eine Arbeitszeit von 39 Wochenstunden. Weiterhin werden für den Zeitraum von Februar bis Dezember 2005 einmalig 390.- Euro ausgezahlt. In den kommenden zwei Jahren wird die Einmalzahlung 300.- Euro betragen. Anstelle eines gekürzten Urlaubs- und Weihnachtsgeldes werden die Beschäftigen zudem eine kombinierte Jahressonderleistung in Höhe von 88 Prozent eines Montasgehaltes erhalten. "Wir haben trotz der schwierigen Situation ein sehr authentisches und eigenständiges Tarifergebnis für die Unikliniken erreicht", sagte Ver.di-Landeschefin Sybille Stamm der Stuttgarter Zeitung. Dem Ergebnis muss nun die Tarifkommission zustimmen, bevor die Ver.di-Mitglieder in einer Urabstimmung ihr Urteil fällen. Die Ver.di rechnet dabei mit einer überdeutlichen Mehrheit. Der Tarifvertrag tritt sofort in Kraft und läuft bis Dezember 2007. (hhe) >>> zum Artikel der Stuttgarter Zeitung >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Universitätskliniken in Baden-Württemberg konnte die Gewerkschaft Ver.di jetzt nach zweiwöchigem Streik ein Ergebnis durchsetzen: Die Arbeitszeit von 38,5 Stunden bleibt dabei für die mindestes 40-jährigen Beschäftigten erhalten, in dem gestuften Modell gilt für jüngere Mitarbeiter eine Arbeitszeit von 39 Wochenstunden. Weiterhin werden für den Zeitraum von Februar bis Dezember 2005 einmalig 390.- Euro ausgezahlt. In den kommenden zwei Jahren wird die Einmalzahlung 300.- Euro betragen. Anstelle eines gekürzten Urlaubs- und Weihnachtsgeldes werden die Beschäftigen zudem eine kombinierte Jahressonderleistung in Höhe von 88 Prozent eines Montasgehaltes erhalten. "Wir haben trotz der schwierigen Situation ein sehr authentisches und eigenständiges Tarifergebnis für die Unikliniken erreicht", sagte Ver.di-Landeschefin Sybille Stamm der Stuttgarter Zeitung. Dem Ergebnis muss nun die Tarifkommission zustimmen, bevor die Ver.di-Mitglieder in einer Urabstimmung ihr Urteil fällen. Die Ver.di rechnet dabei mit einer überdeutlichen Mehrheit. Der Tarifvertrag tritt sofort in Kraft und läuft bis Dezember 2007. (hhe) >>> zum Artikel der Stuttgarter Zeitung >>>
Beim Monopoly um das hessische Universitätsklinikum Giessen und Marburg ist eine neue Spielfigur auf dem Brett aufgetaucht: Als sei die bisherige Spielrunde nicht schon erschreckend und intransparent genug gewesen (fünf Klinikbetreiber spielten um die Schloss-Marburg-Allee und Park-Giessen-Straße), kaufte jetzt die Fresenius-Gruppe kurzerhand den größten Player (Helios) auf. Eine Recherche in der Spielanleitung des allseits bekannten Kapitalismus-für-Einsteiger-Spiels ergab jedoch, dass diese Spielwendung regulär nicht vorgesehen ist. Zwar können Spieler einen Kredit von der Bank bekommen, indem diese ihre vorhandenen Besitztümer belasten, eine externe Übernahme ist jedoch nicht möglich. Vielleicht sind die Regeln ja veraltet. Vielleicht hat die hessische Landesregierung als Legislative aber auch einfach erweiterte Regeln zugelassen. Jetzt bleibt interessant zu beobachten, wer da wohl den Zuschlag für die zwei dunkelblauen Karten bekommt. Möglicherweise wurde ja auch freie Interpretation und Auslegung von Würfelergebnissen zugelassen... (tmw) >>> zum Artikel bei sueddeutsche.de >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Beim Monopoly um das hessische Universitätsklinikum Giessen und Marburg ist eine neue Spielfigur auf dem Brett aufgetaucht: Als sei die bisherige Spielrunde nicht schon erschreckend und intransparent genug gewesen (fünf Klinikbetreiber spielten um die Schloss-Marburg-Allee und Park-Giessen-Straße), kaufte jetzt die Fresenius-Gruppe kurzerhand den größten Player (Helios) auf. Eine Recherche in der Spielanleitung des allseits bekannten Kapitalismus-für-Einsteiger-Spiels ergab jedoch, dass diese Spielwendung regulär nicht vorgesehen ist. Zwar können Spieler einen Kredit von der Bank bekommen, indem diese ihre vorhandenen Besitztümer belasten, eine externe Übernahme ist jedoch nicht möglich. Vielleicht sind die Regeln ja veraltet. Vielleicht hat die hessische Landesregierung als Legislative aber auch einfach erweiterte Regeln zugelassen. Jetzt bleibt interessant zu beobachten, wer da wohl den Zuschlag für die zwei dunkelblauen Karten bekommt. Möglicherweise wurde ja auch freie Interpretation und Auslegung von Würfelergebnissen zugelassen... (tmw) >>> zum Artikel bei sueddeutsche.de >>>
Einen plötzlichen Herzstillstand überlebt trotz Wiederbelebung nur jeder zehnte Patient.Eine internationale Studie, deren Federführung im Universitätsklinikum Heidelberg liegt, erprobt derzeit ein Medikament, das die Chancen der Patienten erhöhen könnte: Nach der Wiederbelebung wird der Wirkstoff Tenecteplase verabreicht, der die Blutgerinnung hemmt. Die so genannte TROICA-Studie (Thrombolysis in Cardiac Arrest) gehört zu den weltweit größten Untersuchungen im Bereich der Notfallmedizin und schließt derzeit 830 Notfall-Patienten in zehn Ländern Europas ein. >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Nach dem Beschluss des CDU-regierten hessischen Landtages, die Universitätskliniken Marburg und Gießen zu fusionieren und zum 1. Januar 2006 zu verkaufen (zwai berichtete), würde das die erste Vollprivatisierung einer deutschen Universitätsklinik bedeuten. Warum dieser Schritt jedoch viele Arbeitsplätze und die Grundlagenforschung an beiden Kliniken gefährden würden, beschreibt heute die zeit in einem ausführlichen Artikel (hhe). >>> zum Artikel bei zeit.de >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Nach dem Beschluss des CDU-regierten hessischen Landtages, die Universitätskliniken Marburg und Gießen zu fusionieren und zum 1. Januar 2006 zu verkaufen (zwai berichtete), würde das die erste Vollprivatisierung einer deutschen Universitätsklinik bedeuten. Warum dieser Schritt jedoch viele Arbeitsplätze und die Grundlagenforschung an beiden Kliniken gefährden würden, beschreibt heute die zeit in einem ausführlichen Artikel (hhe). >>> zum Artikel bei zeit.de >>>
Mit dem Projekt 'intensive 72' werden vom 24. bis 27. Oktober 2005 - 72 Stunden nonstop - unter dem Motto 'Intensivstation live erleben' in der Essener Innenstadt an zwei komplett ausgerüsteten Intensivpflegeeinheiten fiktive Abläufe täglicher Arbeitssituationen gezeigt. Für weitere Informationen stehen jetzt im Download-Bereich ein Flyer und ein Plakat, sowie die Pressemappe zur Verfügung. (hhe) >>> zum Download-Bereich >>>
Die Industrie ist leider immer noch nicht so weit, für alle Produkte ein ausreichendes Ersatzteil-Sortiment anbieten zu können, wie man es aus sonst so ziemlich jeder serviceorientierten Branche kennt. So muss, auch wenn beispielsweise nur der Cuff einen Platten hat, direkt ein komplett neuer Tubus gekauft und eingebaut werden. Ein Hilfsmittel dazu ist der Tubus-Changer, dessen Einsatz Marco Monnig in einem Praxisbericht schildert. (hhe) >>> zum Praxisbericht 'Umintubation eines Intensivtherapiepatienten mittels Tubus-Changer' >>>
Die Pflegenden der vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg sind zusammen mit den Angestellten aus der Verwaltung und den technischen Diensten in einen dreitätigen Erzwingungs-Streik getreten. Ziel der Arbeitsniederlegung ist der Erhalt der 38,5-Stunden-Woche sowie der Erhalt von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Weiterhin wird eine monatliche Zahlung von 50.- Euro als Inflationsausgleich gefordert. Der Streik, für den in der Urabstimmung 92,5 Prozent der Beschäftigten gestimmt haben, wird von der Gewerkschaft verd.di. organisiert. Die Arbeitskampfleitung betont, dass Notfälle selbstverständlich weiterhin behandelt werden. (hhe) >>> zum Bericht bei suedkurier.de >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Die Pflegenden der vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg sind zusammen mit den Angestellten aus der Verwaltung und den technischen Diensten in einen dreitätigen Erzwingungs-Streik getreten. Ziel der Arbeitsniederlegung ist der Erhalt der 38,5-Stunden-Woche sowie der Erhalt von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Weiterhin wird eine monatliche Zahlung von 50.- Euro als Inflationsausgleich gefordert. Der Streik, für den in der Urabstimmung 92,5 Prozent der Beschäftigten gestimmt haben, wird von der Gewerkschaft verd.di. organisiert. Die Arbeitskampfleitung betont, dass Notfälle selbstverständlich weiterhin behandelt werden. (hhe) >>> zum Bericht bei suedkurier.de >>>