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Der Hygieniker ist bekanntlich nicht der unkritischste Zeitgenosse. Umso größer empfinden wir das Lob, wenn ein Fachkrankenpfleger für Krankenhaushygiene zwai mit den folgenden Worten beschreibt: "... interessante Informationen, kritische Berichte u.a. zur Pflege in Anaesthesie und Intensivmedizin ...". Wir bedanken uns bei Franz Sitzmann und empfehlen gerne einen Besuch auf seiner Seite klinik-hygiene.de mit praktischen Ergebnissen aus der Arbeit in verschiedenen Altenpflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem Unterricht an Krankenpflegepflegeschulen. (hhe) >>> zu klinik-hygiene.de >>>
Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) feiert in diesem Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Diesen Anlass wollte man mit einem außergewöhnlichen Kongress in einem besondern Umfeld feiern. Also lud die DGF zum 2. Europäischen Anästhesiepflegekongress ins thüringische Weimar. Der Ort war hervorragend gewählt. 1999 Kulturhauptstadt Europas und derzeit im Fokus des Schiller-Jahres, hat Weimar ein sehr eigenständiges und erhabenes Flair. Unmittelbar im Stadtkern, in einen Park eingebettet: das congress centrum neue weimarhalle, eigentliches Ziel der rund 250 Teilnehmer. (holbeu) >>> zum Kongressbericht >>> Ergänzend zum Bericht bieten wir ebenfalls Foto-Galerien und Kongressvideos kostenlos zum Download an. [Über diese Veranstaltung im Forum diskutieren]
Seit der erstmaligen Verwendung in den 70er Jahren hat der Pulmonalarterienkatheter einen festen Platz. Doch sind die Entwicklungen besonders in der Intensivmedizin zügig vorangeschritten. Mit Hilfe moderner Technik können jetzt hämodynamische Zustände kontinuierlich und zeitnah erfasst sowie Auswirkungen der Therapieänderungen sofort erkannt werden. Andreas Zowislo (Göppingen) vergleicht in diesem Beitrag den Pulmonaliskatheter mit dem PiCCO-System. >>> weiter >>> [Über diesen Artikel im Forum diskutieren]
Der aktuelle Kurs der Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie am Gesundheits- und Pflegewissenschaftlichen Institut St. Elisabeth Essen setzt die Intensivpflege in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Mit dem Projekt 'intensive 72' werden vom 24. bis 27. Oktober 2005 - 72 Stunden nonstop - unter dem Motto 'Intensivstation live erleben' in der Essener Innenstadt an zwei komplett ausgerüsteten Intensivpflegeeinheiten fiktive Abläufe täglicher Arbeitssituationen gezeigt. Die Veranstalter möchten damit die Kunst der Pflege und die Notwendigkeit von qualifiziertem Intensivpflegepersonal einer breiten Öffentlichkeit darstellen.zwai.net wird 'intensive 72' über den ganzen Zeitraum begleiten und fortlaufend berichten. Gleichzeitig kann die Intensivstation 72 Stunden lang via Webcam beobachtet werden. Einzelne Sequenzen werden zusätzlich per Online-Video übertragen. (hhe) >>> weiter >>>
Patienten mit Thoraxdrainagen gehören auf vielen Intensivstationen zum täglichen Erscheinungsbild. Auch wenn die meisten Pflegenden so ungefähr wissen, wie Thoraxdrainagen funktionieren und worauf zu achten ist, ranken sich doch viele Gerüchte um diese Drainagesysteme und es gibt immer wieder Missverständnisse. >>> weiter >>>
In Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung veranstaltet das Luftrettungszentrum Münster (Flughafen Münster/Osnabrück Int.) vom 23. bis 25. September einen Kursus Intensivtransport. Der Kurs wird entsprechend der Vorgaben der DIVI durchgeführt; die Zertifizierung ist beantragt. >>> zum Programm >>>
Die Bandbreite und Leistungsfähigkeit medizinischer Simulationssoftware nimmt stetig zu. Vor einigen Jahren entstand im Rahmen eines Projektes der Anästhesieabteilung der University of Florida die „Virtual Anaesthesia Machine“ (VAM, a transparent reality simulation). Unter der Federführung von Samsun Lampotang wurde eine flash-basierte Narkoseapparatur entworfen. (tmw) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutiern]
Können Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen menschlichem Musikerleben und Heilerfolgen untersuchen, ohne sofort in die Ecke esoterischer Sphären abgeschoben zu werden? Diese Frage stellte jüngst die Zeitung „Seattle Times“ und bezog sich auf Arbeiten des Instituts Music and Brain Science der Havard Medical School. Dort forschten Wissenschaftler am musikalischen Erleben und versuchten, dessen Wirkungen in Zusammenhang mit Schmerz- und Stresssymptomen von Frühgeborenen zu setzen. „Die Belege, die wir in der Hand haben zeigen, dass Musik wirklich einen Unterschied macht“, so der Direktor des Instituts Tramo. „Natürlich kann die Musik keinen Tumor zum Schrumpfen bringen oder Infektionen verschwinden lassen, jedoch könne alleine durch die Reduktion der lauten ‚akustischen Graffiti’ durch Musikapplikation während eines klinischen Behandlungsprozesses eine deutliche Angst- und Erregungsverminderung erreicht werden.“, so Tramo weiter. Im Herzkatheterlabor des Northwest Hospital and Medical Center arbeiteten Anästhesisten in einer kleinen Untersuchung mit „Musikkopfkissen“, die den Patienten während des Eingriffs seichte Cello-, Oboen- und Harfenklänge, kombiniert mit Wasserfallgeräuschen und Vogelgesang zuführten. Diese Studie wurde in Dänemark übernommen. Der dort durchführende Anästhesist Thorgaard sieht deutliche Zusammenhänge der Musikapplikation zur Anfälligkeit mancher der Patienten für postoperative Übelkeit und Erbrechen sowie deren Schmerzempfindlichkeit. Thorgaard: „Vielleicht sollten es nicht Jimmy Hendrix oder Pearl Jam sein…“ und folgerte: „Die richtige Musik war für die Patienten ebenso gut wirksam wie die besten Medikamente aus unserer Apotheke!“ (tmw) >>> zur Quelle bei seattletimes.nwsource.com >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Letzter Aufruf für den 2. Europäischen Anästhesiepflegekongress in Weimar! Die Anmeldefrist ist zwar schon abgelaufen, aber die Registration ist ab heute im Tagungsbüro vor Ort möglich.Wir wünschen euch und uns viel Spaß auf der Jubiläumsveranstaltung der DGF! Wer es nicht nach Weimar schafft, beschäftigt sich bitte über das Wochenende mit u.g. Artikel zur Therapie der Sepsis. (hhe)
Sowohl Sepsis als auch die ernsteren Verlaufsformen der Sepsis, die schwere Sepsis und der septische Schock sind wichtige Faktoren für Morbidität und Mortalität im Rahmen der modernen Intensivtherapie. Daten aus verschiedenen westlichen Ländern belegen die Bedeutung der Sepsis in der Intensivmedizin. Aufgrund der großen klinischen und auch sozioökonomischen Bedeutung der Sepsis hat es in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Forschungsanstrengungen auf diesem Gebiet gegeben. Auch wenn mit Ausnahme des APC spezifische Medikamente zur Behandlung der Sepsis fehlen, haben sich doch verschiedene Behandlungsstrategien als sinnvoll herausgestellt.In dem Beitrag von Prof. Dr. Hans-Georg Bone (Münster) sollen einige dieser Strategien näher erläutert werden. >>> weiter >>>