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Das Institut für Demoskopie Allensbach untersucht jährlich das öffentliche Ansehen verschiedener Berufe. Dieses Jahr auf dem zweiten Platz: die Krankenschwester! Und vermutlich ebenso der Krankenpfleger, auch wenn er in der Umfrage nicht explizit genannt ist. Damit ist die Pflege ein beachtlicher Chartstürmer, denn erstmals seit Beginn solcher Umfragen in den 60er Jahren konnten die Befragten aus einer ihnen vorgelegten Liste mit verschiedenen Berufen überhaupt die Krankenschwester auswählen. 56% gaben an, vor Krankenschwestern mit am meisten Achtung zu haben und den Beruf besonders zu schätzen. (holbeu) >>> Wer ist auf dem ersten Platz? und mehr <<< [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Langsam scheinen die Massenmedien das Thema "Anästhesie-Assistent" entdeckt zu haben. WDR 5 brachte vor kurzem einen Hörfunkbeitrag, in dem der Chefarzt für Anästhesie an der Helios-Klinik in Erfurt, Dr. Gerald Burgard, und der designierte Präsident der DGAI, Hugo van Aken, Chefarzt der Anästhesie am Universitätsklinikum Münster, zu Wort kamen (holbeu). >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
...durch Atemtechnik (ausatmen), Zähltechnik (Schäfchen) und Vorstellung (Tricks) verspricht zeitzuleben.de. Eine Strategie, die sicherlich funktionieren mag, jedoch für anästhesiologische Anforderungen eher ungeeignet ist. Eine Übersicht der gängigen Präparate zur zuverlässigen Muskelrelaxation liefert das zwai.journal mit dem heutigen Beitrag von Marcus Gerharts aus dem St. Hildegardis-Krankenhaus in Mainz (hhe). >>> zum Artikel >>>
In der Samstagsausgabe des Kölner Stadtanzeigers berichtet Thomas Otten über die Grenzen der Intensivmedizin aus seelsorgerischer Sicht. Thomas Otten ist Seelsorger des Universitätsklinikums und verweist auf die „hohe Verantwortung“ aller Beteiligten, „an den Grenzen des Lebens mitzubekommen, ob eine eskalierende Weiterbehandlung noch sinnvoll“ sei - im intensivmedizinischen Alltag bestehe die Gefahr, dass dieser Zeitpunkt vergessen werde. Hier wünscht sich Otten „größtmögliche Sensibilität“ und spricht sich zudem gegen eine „Unterbewertung der Bedeutung des Patientenwillens“ aus, die manche Ärzte tendenziell verträten. >>> zum Artikel bei ksta.de >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
In Bayern ist eine Frau wegen ihrer religiösen Überzeugung unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes verblutet. Als Zeugin Jehovas habe die Patientin eine notwendige Bluttransfusion ausdrücklich abgelehnt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Ärzte mussten sich dem Willen der Frau fügen. >>> Quelle: sueddeutsche.de >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren / weitere Links zum Thema]
Die Ermittlungen zu dem Doppelmordversuch am Unfallkrankenhaus Salzburg (zwai berichtete) bringen erste Erkenntnisse: Im Bekanntenkreis einer der beiden verletzten Patienten wurde ein 45jähriger Kuchler als Tatverdächtiger festgenommen, der mit dem Opfer zusammen eine Bergtour unternommen hat. Verärgert über das langsame Tempo seines Freundes, habe er diesen geschüttelt, wodurch der jetzige Patient des Unfall-Krankenhauses 40 Meter in die Tiefe stürzte und sich schwer verletzte.Die Untersuchungsrichterin wirft dem Verdächtigen vor, mit dem Mordversuch an den beiden, in der österreichischen Presse als 'Tiefschlafpatienten' bezeichneten Opfern, seine Schuld an dem Unfall vertuschen zu wollen. (hhe) >>> Weitere Details kennt derstandard.at >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der DGF hat Dieter Bassauer auf dem 2. Europäischen Anästhesiepflegekongress einen Festvortrag zur Geschichte der Anästhesiepflege und der DGF gehalten. Der lesenswerte Rückblick auf 150 Jahre 'Narkoseschwestern' ist nun bei DGF-online.de zu finden (hhe). >>> zur Chronik >>>
Das Staatliche Amt für Arbeitsschutz ermittelt derzeit gegen das Essener Herzzentrum. Dem Betriebsrat liegen aus dem Monaten Dezember und Januar 400 Beschwerden von 170 Mitarbeitern vor, die sich über lange Arbeitszeiten, Überlastung und zu wenig Pausen beklagen. Begonnen habe das Problem mit dem Umzug des Herzzentrums in ein neues Gebäude. "Außerdem gab es neue Organisationsabläufe und Arbeitsmethoden, die sich erst noch einspielen mussten.", räumt Burkhard Büscher, Sprecher des Klinikums ein. Als weitere Ursache sieht der Betriebsrat den massiven Stellenabbau im Bereich des Pflegedienstes. Durch gezielte Maßnahmen, wie die Schaffung von 5 neuen Stellen und Entlastung der Pflegenden von Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen versucht das Klinik nun, den Schaden zu begrenzen. Am kommenden Donnerstag wird das Amt für Arbeitsschutz die Vorwürfe vor Ort überprüfen. (hhe) >>> zum Bericht des WDR >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Ein bislang unbekannter Täter hatte sich im Salzburger Unfallkrankenhaus (UKH) Zutritt zum gesicherten Intensivbereich verschafft und verletzte einen 31-jährigen Grazer und einen 71-jährigen Patienten aus dem Innviertel mit einem scharfen Gegenstand lebensgefährlich am Hals. Den geschockten Angehörigen der Opfer lässt das UKH psychotherapeutische Hilfe zukommen. Inwieweit die Opfer den Angriff im Tiefschlaf unbewusst mitbekommen haben, sei derzeit fraglich, sagte Primar Eckehart Funtan. Im Klinikum denkt man über verschärfte Sicherheitsmaßnahmen nach, um den Zutritt zu den Intensivstationen besser zu kontrollieren. (hhe) >>> zur kompletten Meldung bei salzburg.com >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
In einem neuen Artikel stellt Pascal Lubin alle relevanten Aspekte der Nierenersatztherapie dar. Sowohl die physikalischen Grundlagen als auch die verschiedenen Verfahren werden beleuchtet. Es werden Fragen wie die Antikoagulation, verschiedene Zugangstechniken und der Beginn der Behandlung erörtert und am Ende die Gefahren und Probleme, wie etwa die psychische Situation des Patienten, behandelt. >>> weiter >>>