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... am gestrigen Weltnichtrauchertag hat sich unser Server beinah viertelstündlich zum 'nur mal eben Zigaretten holen' verabschiedet. Wir entschuldigen uns für eventuell entstandene Unannehm-, bzw. Peinlichkeiten. (hhe)
Seiten, auf denen zwai als persönlicher Tipp des Autors genannt werden, landen natürlich katapultartig auf den oberen Plätzen unserer persönlichen Lieblingsseiten. Deshalb empfehlen wir heute einen dringenden und ausführlichen Besuch bei Stephan Dönitz und der Luftrettung Hamburg. Many happy landings! (hhe)
Behandlungsfehler in den Kliniken enden in den USA für geschätzt knapp 100.000 Menschen tödlich - in der Schweiz sterben etwa 3000 Patienten an den Folgen der falschen Therapie. In Basel wurde in dieser Woche mehrere Studien vorgestellt, die die Fehler analysieren und damit künftig Wiederholungen verhindern sollen. Die Schweizer Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM) gründete deshalb bereits 1998 eine Datenbank, in der die Komplikationen gemeldet werden sollen. Bei insgesamt 175 000 Patienten registrierte man bis zum Jahr 2004 rund 6800 Komplikationen also eine Rate von knapp vier Prozent. Ein weiteres Meldesystem wurde in Chur nach einem Vorbild aus der Luftfahrt ins Leben gerufen: in der internistischen Abteilung des Rätischen Kantons- und Regionalspitals wurden Ärzte und Pflegende aufgefordert, unerwünschte Ereignisse zu melden. In 45 Monaten gingen daraufhin 442 Meldungen ein (entsprechend 3,5 Vorfällen bei 100 Patienten). 40 Prozent der Fehler passierten demnach während der Medikamentenapplikation, bei jedem zweiten Fall war Unachtsamkeit die Ursache. In der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses war die gemeldete Fehlerquote ähnlich hoch. In anderen schweizer Krankenhäusern konnte die Fehlerquote bereits durch gezielte Schulungsmaßnahmen gesenkt werden. (hhe) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Behandlungsfehler in den Kliniken enden in den USA für geschätzt knapp 100.000 Menschen tödlich - in der Schweiz sterben etwa 3000 Patienten an den Folgen der falschen Therapie. In Basel wurde in dieser Woche mehrere Studien vorgestellt, die die Fehler analysieren und damit künftig Wiederholungen verhindern sollen. Die Schweizer Gesellschaft für Innere Medizin (SGIM) gründete deshalb bereits 1998 eine Datenbank, in der die Komplikationen gemeldet werden sollen. Bei insgesamt 175 000 Patienten registrierte man bis zum Jahr 2004 rund 6800 Komplikationen also eine Rate von knapp vier Prozent. Ein weiteres Meldesystem wurde in Chur nach einem Vorbild aus der Luftfahrt ins Leben gerufen: in der internistischen Abteilung des Rätischen Kantons- und Regionalspitals wurden Ärzte und Pflegende aufgefordert, unerwünschte Ereignisse zu melden. In 45 Monaten gingen daraufhin 442 Meldungen ein (entsprechend 3,5 Vorfällen bei 100 Patienten). 40 Prozent der Fehler passierten demnach während der Medikamentenapplikation, bei jedem zweiten Fall war Unachtsamkeit die Ursache. In der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses war die gemeldete Fehlerquote ähnlich hoch. In anderen schweizer Krankenhäusern konnte die Fehlerquote bereits durch gezielte Schulungsmaßnahmen gesenkt werden. (hhe) >>> weiter >>>
Der vorderste Vertreter der zweitgrößten Berufsgruppe im Krankenhaus, Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, bezieht in einem Gastkommentar in der "Frankfurter Rundschau" vom 25. Mai 2005 Stellung zur Privatisierung von Krankenhäusern: "Bisher durfte jeder in ein Krankenhaus aufgenommene Patient darauf vertrauen, so lange medizinisch betreut zu werden, bis er sich im Alltag wieder selbst helfen konnte. So viel Mildtätigkeit kann sich heute aber kaum ein Krankenhaus mehr leisten. Krankenhäuser, die der kühlen betriebswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Kalkulation eines privaten Kapitalgebers unterliegen, sollen Rendite erwirtschaften. Zur Not wird man einen gezielten Abbau von Personal in Kauf nehmen und Leistungen minimieren, die der Gewinnabschöpfung im Wege stehen. Von der Politik [wird] immer noch jede Verkürzung der Verweildauer in den Kliniken als Ausdruck von gestiegener Wirtschaftlichkeit gepriesen; dabei wird völlig ausgeblendet, dass diese Reduktionen lediglich zu erheblicher Arbeitsverdichtung führen - und eben nicht zu Qualitätssteigerungen. Die Verantwortung für die Menschen, die als Verlierer des neuen Systems dastehen, möchte jedoch keiner der großen Privatisierungsstrategen übernehmen." >>> mehr >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
In dem neuen Praxisbericht aus dem zwai-Journal geht es um die Gesichtspflege einer jungen, lebertransplantierten Patientin. Es soll dabei besonders Wert auf die drohende Problematik im Hinblick auf die Blutungsneigung, die Immunsuppresion und eventuelle Folgen / Vordefekte aus dem langen vorherigen Krankenhausaufenthalt gelegt werden. Der Begriff "speziell" im Titel des Praxisberichtes soll weniger auf die Lebertransplantation bezogen werden. Vielmehr soll der Augenmerk auf die zum Teil vom Standard abweichende Durchführung der Pflege gelenkt werden. Man muss dazu jedoch anmerken, dass die "manuelle Vorsicht" nicht mit Worten im Text auszudrücken ist. >>> weiter >>> [Über diesen Beitrag im Forum diskutieren]
In dem neuen Praxisbericht aus dem zwai-Journal geht es um die Gesichtspflege einer jungen, lebertransplantierten Patientin. Es soll dabei besonders Wert auf die drohende Problematik im Hinblick auf die Blutungsneigung, die Immunsuppresion und eventuelle Folgen / Vordefekte aus dem langen vorherigen Krankenhausaufenthalt gelegt werden. Der Begriff "speziell" im Titel des Praxisberichtes soll weniger auf die Lebertransplantation bezogen werden. Vielmehr soll der Augenmerk auf die zum Teil vom Standard abweichende Durchführung der Pflege gelenkt werden. Man muss dazu jedoch anmerken, dass die "manuelle Vorsicht" nicht mit Worten im Text auszudrücken ist. >>> weiter >>>
Narkosen waren noch nie so sicher wie heute. Damit das so bleibt, hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) gestern in Nürnberg eine Studie vorgestellt, mit der vor dem unkritischen Einsatz von 'Medizinischen Assistenten für Anästhesiologie' (MAFA) gewarnt wird. Die Untersuchung aus dem 'Julius Center for Patient Oriented Research' in Utrecht belegt verschiedene Faktoren, die die anästhesie-assoziierte Sterblichkeit deutlich verringern können: die Autoren haben aufgezeigt, dass gerade bei Komplikationen die Anwesenheits eines Anästhesisten lebensrettend sein kann - der Verlauf endete in diesen Fällen nur halb so oft tödlich wie bei der Betreuung durch die Anästhesiepflege. Weitere Faktoren sind die Überprüfung der Gerätschaften anhand einer Checkliste sowie die Dokumentation der Kontrollen. Ebenfalls günstige Auswirkungen haben eine vollzeitbeschäftige Anästhesiepflegekraft und keine Ablösung des Anästhesisten während der Narkose. (Anesthesiology, V 102, No 2, Feb 2005) Mit dem Hintergrund der Studie aus den Niederlanden hält die DGAI damit weiterhin eine generelle, dienstplanmäßig festgelegte Delegation anästhesiologischer Leistungen mit Blick auf eine größtmögliche Sicherheit des Patienten für unvereinbar. (hhe) >>> weiter >>>
"Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) Klein-Vogelbach ist ein medizinisch-physiotherapeutisches Diagnose- und Therapiekonzept, das zwischen 1955 und 1975 von Susanne Klein-Vogelbach (1909-1996) entwickelt wurde. Das Konzept erlaubt eine präzise Beobachtung, Analyse und Beschreibung normaler und erkrankungsbedingt veränderter Bewegungsabläufe. Eine Fortbildung bzw. Grundausbildung in Funktioneller Bewegungslehre Klein-Vogelbach gehört zu den Zulassungsbedingungen für Hippotherapeuten. [...] ... lernen wir bei Wikipedia zur Bewegungslehre. Wer allerdings kein Hippotherapeut werden möchte, klickt und übt einfach hier. (hhe) Danke an WomBat für den sachdienlichen Hinweis!
"Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) Klein-Vogelbach ist ein medizinisch-physiotherapeutisches Diagnose- und Therapiekonzept, das zwischen 1955 und 1975 von Susanne Klein-Vogelbach (1909-1996) entwickelt wurde. Das Konzept erlaubt eine präzise Beobachtung, Analyse und Beschreibung normaler und erkrankungsbedingt veränderter Bewegungsabläufe. Eine Fortbildung bzw. Grundausbildung in Funktioneller Bewegungslehre Klein-Vogelbach gehört zu den Zulassungsbedingungen für Hippotherapeuten. [...] ... lernen wir bei Wikipedia zur Bewegungslehre. Wer allerdings kein Hippotherapeut werden möchte, klickt und übt einfach hier.
Rund 2.000 Beschäftigte der sechs Universitätskliniken in NRW haben am 11. Mai an Warnstreiks und Aktionen teilgenommen. Pflegepersonal, Ärzte, technisches Personal, Hauswirtschaft und Verwaltung der Kliniken fordern eine tarifvertragliche Gleichstellung mit den Beschäftigten in kommunalen Krankenhäusern. In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster wurden Patienten und Besucher über die Benachteiligung der Beschäftigten in den Unikliniken informiert. In Köln solidarisierten sich Universitätsangestellte mit den Streikenden. Die Arbeitgeberseite hat bislang konkrete Tarifverhandlungen verweigert. Zur Zeit sind die Beschäftigten an den Uni-Kliniken von der Einkommensentwicklung abgekoppelt. Darüber hinaus wurde für die Neubeschäftigten seit letztem Jahr das Urlaubsgeld gestrichen, das Weihnachtsgeld drastisch reduziert und die Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche angehoben. >>> weiter >>> Weitere Informationen zum Thema gibt es von der ver.di auf der Seite zum "Tarifvertrag Öffentlicher Dienst" (TVÖD). (hhe)
Rund 2.000 Beschäftigte der sechs Universitätskliniken in NRW haben am 11. Mai an Warnstreiks und Aktionen teilgenommen. Pflegepersonal, Ärzte, technisches Personal, Hauswirtschaft und Verwaltung der Kliniken fordern eine tarifvertragliche Gleichstellung mit den Beschäftigten in kommunalen Krankenhäusern. In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster wurden Patienten und Besucher über die Benachteiligung der Beschäftigten in den Unikliniken informiert. In Köln solidarisierten sich Universitätsangestellte mit den Streikenden. Die Arbeitgeberseite hat bislang konkrete Tarifverhandlungen verweigert. Zur Zeit sind die Beschäftigten an den Uni-Kliniken von der Einkommensentwicklung abgekoppelt. Darüber hinaus wurde für die Neubeschäftigten seit letztem Jahr das Urlaubsgeld gestrichen, das Weihnachtsgeld drastisch reduziert und die Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche angehoben. >>> weiter >>>
Die Polizei Münster warnt in einer Mitteilung vor dem 'Teufelszeug Nimbeck': Am vergangenen Samstag hatte ein 40-jähriger Drogenabhängiger eine Tablette "Oxazepam" gegen eine Ampulle "Nimbex" und zwei Ampullen "Ultracain" getauscht und sich anschließend gespritzt. Durch Reanimationsmaßnahmen seines Freundes und eines alarmierten Notarztes konnte das Leben des 40-jährigen gerettet werden. Er befindet sich zur Zeit auf der Intensivstation eines Krankenhauses. In der Mitteilung heißt es weiter: Zusatz für die Konsumenten illegaler Drogen: „Bitte weitersagen, wie gefährlich der illegale Konsum der offensichtlich im Umlauf befindlichen Medikamente ist. Hände weg von diesem Teufelszeug !!“ (hhe) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Auf Intensivstationen wird man immer wieder mit dem ARDS ("Adult Respiratory Distress Syndrom") konfrontiert. ARDS zeichnet sich durch die Unterschiedlichkeit der Ursachen sowie der Symptomatik aus und ist nach wie vor durch eine hohe Letalität geprägt. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dieser Krankheit erfolgreich zu begegnen. Bei näherer Betrachtung basiert die Behandlung dieser Erkrankung auf unterschiedlichen Therapien, die überwiegend auch pflegerischer Natur sind.Matthias Schultz schreibt im zwai-Journal über das Zusammenspiel unterschiedlicher Therapieformen und die Bekämpfung des ARDS aus pflegerischer Sicht. (holbeu) >>>weiter>>>[Diesen Beitrag im Forum diskutieren]