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Können Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen menschlichem Musikerleben und Heilerfolgen untersuchen, ohne sofort in die Ecke esoterischer Sphären abgeschoben zu werden? Diese Frage stellte jüngst die Zeitung „Seattle Times“ und bezog sich auf Arbeiten des Instituts Music and Brain Science der Havard Medical School. Dort forschten Wissenschaftler am musikalischen Erleben und versuchten, dessen Wirkungen in Zusammenhang mit Schmerz- und Stresssymptomen von Frühgeborenen zu setzen. „Die Belege, die wir in der Hand haben zeigen, dass Musik wirklich einen Unterschied macht“, so der Direktor des Instituts Tramo. „Natürlich kann die Musik keinen Tumor zum Schrumpfen bringen oder Infektionen verschwinden lassen, jedoch könne alleine durch die Reduktion der lauten ‚akustischen Graffiti’ durch Musikapplikation während eines klinischen Behandlungsprozesses eine deutliche Angst- und Erregungsverminderung erreicht werden.“, so Tramo weiter. Im Herzkatheterlabor des Northwest Hospital and Medical Center arbeiteten Anästhesisten in einer kleinen Untersuchung mit „Musikkopfkissen“, die den Patienten während des Eingriffs seichte Cello-, Oboen- und Harfenklänge, kombiniert mit Wasserfallgeräuschen und Vogelgesang zuführten. Diese Studie wurde in Dänemark übernommen. Der dort durchführende Anästhesist Thorgaard sieht deutliche Zusammenhänge der Musikapplikation zur Anfälligkeit mancher der Patienten für postoperative Übelkeit und Erbrechen sowie deren Schmerzempfindlichkeit. Thorgaard: „Vielleicht sollten es nicht Jimmy Hendrix oder Pearl Jam sein…“ und folgerte: „Die richtige Musik war für die Patienten ebenso gut wirksam wie die besten Medikamente aus unserer Apotheke!“ (tmw) >>> zur Quelle bei seattletimes.nwsource.com >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Letzter Aufruf für den 2. Europäischen Anästhesiepflegekongress in Weimar! Die Anmeldefrist ist zwar schon abgelaufen, aber die Registration ist ab heute im Tagungsbüro vor Ort möglich.Wir wünschen euch und uns viel Spaß auf der Jubiläumsveranstaltung der DGF! Wer es nicht nach Weimar schafft, beschäftigt sich bitte über das Wochenende mit u.g. Artikel zur Therapie der Sepsis. (hhe)
Sowohl Sepsis als auch die ernsteren Verlaufsformen der Sepsis, die schwere Sepsis und der septische Schock sind wichtige Faktoren für Morbidität und Mortalität im Rahmen der modernen Intensivtherapie. Daten aus verschiedenen westlichen Ländern belegen die Bedeutung der Sepsis in der Intensivmedizin. Aufgrund der großen klinischen und auch sozioökonomischen Bedeutung der Sepsis hat es in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Forschungsanstrengungen auf diesem Gebiet gegeben. Auch wenn mit Ausnahme des APC spezifische Medikamente zur Behandlung der Sepsis fehlen, haben sich doch verschiedene Behandlungsstrategien als sinnvoll herausgestellt.In dem Beitrag von Prof. Dr. Hans-Georg Bone (Münster) sollen einige dieser Strategien näher erläutert werden. >>> weiter >>>
So stellt man sich die Intensivpflege in Zwiesel vor: der Bayerwaldbote war auf der Intensivstation und lässt die Kollegen Helmut Chiout und seine Stationsleiterin Siglinde Langer in seiner heutigen Ausgabe über den 'Traumberuf Intensivpflege' berichten. (hhe) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) lädt am 15. und 16. September 2005 zum Reutlinger Fortbildungstag ein. Schwerpunktthema in diesem Jahr sind Innovationen für die Anästhesie- und Intensivpflege. Das endgültige Programm ist jetzt veröffentlicht, es besteht die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. DGF-Mitglieder erhalten zu der zweitägigen Veranstaltung erneut vergünstigten Eintritt. (hhe) >>> weiter >>>
In Abgrenzung von einer einseitig technik- und medizinorientierten Ausrichtung der Fachweiterbildung Anästhesie- und Intensivpflege wird in diesem Beitrag ein fächerintegratives Curriculum vorgestellt, in dessen Mittelpunkt typische Pflegesituationen stehen, anhand derer klinische Urteilsfähigkeit und prozessorientierte Problemlösungskompetenzen gefördert werden. Die traditionellen Lehr-/Lernformen des Dozentenunterrichts und des klinischen Unterrichts wurden mit dem Ziel einer stärkeren Pflegesituations- und Pflegeprozessorientierung weiterentwickelt. Außerdem wurde ein nicht unerheblicher Teil des Dozentenunterrichts ersetzt durch Problemorientiertes Lernen (POL) in Kleingruppen. Die Evaluation stellte sowohl Effekte der getroffenen Veränderungen als auch Skepsis auf Seiten der Teilnehmer fest. >>> weiter >>>
Das sind Peter und Peter. Sehen eigentlich ganz lustig aus. Sind'se auch. Auf der rechten Seite, das ist der Peter Nydahl. Der Peter Nydahl ist Krankenpfleger. Trotzdem ist dem Peter Nydahl ganz oft ganz langweilig. So langweilig, dass er immer Bücher schreiben muss. Schreibt der Peter gerade mal kein Buch, muss er Fotos und Videos machen. Das macht er dann zusammen mit dem Peter Jess. Das ist der Peter auf der linken Seite. In diesem Monat war Peter und Peter ganz besonders langweilig. Macht aber nix, man kann ja was machen. Bilder malen zum Beispiel. Weil Peter und Peter aber keine Bilder malen können, machen Peter und Peter Pflegefotostories. Und aus den Pflegefotostories machen Peter und Peter ein Buch. Das gibt's erst im nächsten Jahr. Macht aber nix. Man kann sich nämlich schon was ankucken. Im Internet. Das geht ganz leicht. Dazu muss man einfach >>> hier >>> klicken. (hhe)
Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, hat der Hessische Landtag am 9. Juni das "Gesetz über die Errichtung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg" beschlossen. Damit ist die Landesregierung um Roland Koch auch ermächtigt, die fusionierten Kliniken zu verkaufen. Laut Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) werden die Sorgen der Beschäftigten ernst genommen. Ein (noch zu suchender) privater Betreiber müsse sich vertraglich verpflichten, bis 2010 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Bedenken, ein privatwirtschaftliches Unternehmen könne weder willens noch in der Lage sein, die universitätsklinische Aufgaben-Trias Patientenversorgung, Forschung und Lehre mit den Interessen einer auf Gewinnmaximierung zielenden Geschäftspolitik zu vereinen, hat die Landesregierung offenbar nicht. Die Versorgung der Patienten soll ebenso erstklassig sein wie die wissenschaftliche Forschung. (holbeu) >>>mehr>>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, hat der Hessische Landtag am 9. Juni das "Gesetz über die Errichtung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg" beschlossen. Damit ist die Landesregierung um Roland Koch auch ermächtigt, die fusionierten Kliniken zu verkaufen. Laut Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) werden die Sorgen der Beschäftigten ernst genommen. Ein (noch zu suchender) privater Betreiber müsse sich vertraglich verpflichten, bis 2010 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Bedenken, ein privatwirtschaftliches Unternehmen könne weder willens noch in der Lage sein, die universitätsklinische Aufgaben-Trias Patientenversorgung, Forschung und Lehre mit den Interessen einer auf Gewinnmaximierung zielenden Geschäftspolitik zu vereinen, hat die Landesregierung offenbar nicht. Die Versorgung der Patienten soll ebenso erstklassig sein wie die wissenschaftliche Forschung. (holbeu) >>>mehr>>>
Mit dem Ziel, Patienten zu schützen und vermeidbare Infektionen zu reduzieren, haben die Centers For Disease Control and Prevention (CDC) im August 2002 evidenzbasierte Leitlininien für das mit Anlage und Pflege von Kathetern betraute medizinische Personal herausgegeben. Die überarbeitete Leitlinie berücksichtigt sowohl die Innovationen für die Infektionsprävention als auch die seit 1996 erschienenen kontrollierten Studien zur katheter-assoziierten Sepsis. Die wichtigsten kontroversen Präventionsmaßnahmen wurden in der Zeitschrift AINS (Georg Thieme Verlag) von Chaberny und Gastmeier aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Medizinischen Hochschule Hannover zusammengefasst. (hhe)>>> weiter >>>
Bereits zum dritten Mal schreibt der Hartmannbund in 2005 den ideellen Preis „Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus“ aus. Ausgezeichnet werden Kliniken, die auch in der aktuellen schwierigen Situation versuchen, die Interessen ihrer Mitarbeiter zu wahren. Der Preis soll sowohl die Arbeitsbedingungen der Ärzte als auch in der Pflege bewerten. Wichtig war es deshalb, Experten aus den pflegerischen und den ärztlichen Bereichen des Krankenhauses für die Jury zu gewinnen: Gertrud Stöcker, 1999/2000 Präsidentin des deutschen Pflegerates und Mitglied in Vorständen und Gremien des Pflegebereiches ist eine exzellente Kennerin des Pflegebereichs. Rudolf Henke MdL, 2. Vorsitzender des Marburgers Bundes, bringt seine Kompetenz im ärztlichen Bereich ein. Ergänzt wird die vom Verband unabhängige Jury mit Wolfgang Wagner, Redakteur Frankfurter Rundschau, um einen Vertreter aus der Gesundheitsberichterstattung und Dr. Uwe Mauz, Vorsitzender Arbeitskreis V „Junge Ärzte im Hartmannbund“. Die Krankenhäuser können sich sowohl selbst bewerben als auch durch andere, z.B. ihre Mitarbeiter, vorgeschlagen werden. >>>mehr>>>