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Rund 2.000 Beschäftigte der sechs Universitätskliniken in NRW haben am 11. Mai an Warnstreiks und Aktionen teilgenommen. Pflegepersonal, Ärzte, technisches Personal, Hauswirtschaft und Verwaltung der Kliniken fordern eine tarifvertragliche Gleichstellung mit den Beschäftigten in kommunalen Krankenhäusern. In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster wurden Patienten und Besucher über die Benachteiligung der Beschäftigten in den Unikliniken informiert. In Köln solidarisierten sich Universitätsangestellte mit den Streikenden. Die Arbeitgeberseite hat bislang konkrete Tarifverhandlungen verweigert. Zur Zeit sind die Beschäftigten an den Uni-Kliniken von der Einkommensentwicklung abgekoppelt. Darüber hinaus wurde für die Neubeschäftigten seit letztem Jahr das Urlaubsgeld gestrichen, das Weihnachtsgeld drastisch reduziert und die Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche angehoben. >>> weiter >>> Weitere Informationen zum Thema gibt es von der ver.di auf der Seite zum "Tarifvertrag Öffentlicher Dienst" (TVÖD). (hhe)
Rund 2.000 Beschäftigte der sechs Universitätskliniken in NRW haben am 11. Mai an Warnstreiks und Aktionen teilgenommen. Pflegepersonal, Ärzte, technisches Personal, Hauswirtschaft und Verwaltung der Kliniken fordern eine tarifvertragliche Gleichstellung mit den Beschäftigten in kommunalen Krankenhäusern. In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster wurden Patienten und Besucher über die Benachteiligung der Beschäftigten in den Unikliniken informiert. In Köln solidarisierten sich Universitätsangestellte mit den Streikenden. Die Arbeitgeberseite hat bislang konkrete Tarifverhandlungen verweigert. Zur Zeit sind die Beschäftigten an den Uni-Kliniken von der Einkommensentwicklung abgekoppelt. Darüber hinaus wurde für die Neubeschäftigten seit letztem Jahr das Urlaubsgeld gestrichen, das Weihnachtsgeld drastisch reduziert und die Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche angehoben. >>> weiter >>>
Die Polizei Münster warnt in einer Mitteilung vor dem 'Teufelszeug Nimbeck': Am vergangenen Samstag hatte ein 40-jähriger Drogenabhängiger eine Tablette "Oxazepam" gegen eine Ampulle "Nimbex" und zwei Ampullen "Ultracain" getauscht und sich anschließend gespritzt. Durch Reanimationsmaßnahmen seines Freundes und eines alarmierten Notarztes konnte das Leben des 40-jährigen gerettet werden. Er befindet sich zur Zeit auf der Intensivstation eines Krankenhauses. In der Mitteilung heißt es weiter: Zusatz für die Konsumenten illegaler Drogen: „Bitte weitersagen, wie gefährlich der illegale Konsum der offensichtlich im Umlauf befindlichen Medikamente ist. Hände weg von diesem Teufelszeug !!“ (hhe) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Auf Intensivstationen wird man immer wieder mit dem ARDS ("Adult Respiratory Distress Syndrom") konfrontiert. ARDS zeichnet sich durch die Unterschiedlichkeit der Ursachen sowie der Symptomatik aus und ist nach wie vor durch eine hohe Letalität geprägt. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dieser Krankheit erfolgreich zu begegnen. Bei näherer Betrachtung basiert die Behandlung dieser Erkrankung auf unterschiedlichen Therapien, die überwiegend auch pflegerischer Natur sind.Matthias Schultz schreibt im zwai-Journal über das Zusammenspiel unterschiedlicher Therapieformen und die Bekämpfung des ARDS aus pflegerischer Sicht. (holbeu) >>>weiter>>>[Diesen Beitrag im Forum diskutieren]
In was für einer Welt leben wir, in der dem Campingurlauber Angst vor Narkosegasüberfällen gemacht werden muss, um 98.- Euro umzusetzen? >>> weiter zur SopoMouse >>> Wie bitte? Keine Ahnung, was ein Narkosegasüberfall ist? Keine Sorge: Google auch nicht ... (hhe) [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
In was für einer Welt leben wir, in der dem Campingurlauber Angst vor Narkosegasüberfällen gemacht werden muss, um 98.- Euro umzusetzen? >>> weiter zur SopoMouse >>>
Die Deutsche Sepsis-Gesellschaft schreibt für das Jahr 2005 erstmalig den mit 3.000,- Euro dotierten B. Braun Critical Care Award (gestiftet von der B.Braun Melsungen AG) aus. Gefördert werden insbesondere innovative Arbeiten bzw. Strategien, die erfolgreich dazu beigetragen haben, wissenschaftliche Evidenz in die klinische Praxis der Intensivtherapie zu überführen und zu implementieren. Der Fokus liegt hierbei auf der Verbesserung der Effektivität und Sicherheit von Diagnostik und Therapie der Sepsis durch Einhaltung und Umsetzung von evidenzbasierter Medizin (EBM). Bewerber können sowohl Autoren sein, deren Arbeiten im laufenden Jahr publiziert bzw. zur Publikation angenommen worden sind, als auch Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungen aus Krankenhäusern bzw. Intensivstationen, die nachweisen können, dass Sie in Ihren Einrichtungen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung von EBM in der Diagnostik und Therapie der Sepsis geleistet haben. Die Verleihung der Preise findet anlässlich des 2nd International Congress Sepsis and multiorgan dysfunction am 7.09.2005 in Weimar statt. Für die Bewerbungen um die Preise für 2005 können Arbeiten zum Thema, die in den Jahren 2004 oder 2005 publiziert oder zur Publikation angenommen sein müssen, bis spätestens 15.06.2005 eingereicht. >>>weiter>>>
Der Schädelinhalt eines durchschnittlich entwickelten erwachsenen Menschen besteht im Wesentlichen aus 1400g Gehirn, 130ml Blut und 75ml Liquor zerebrospinalis. Diese drei Komponenten werden vom knöchernen Schädel umgeben. Dieser Raum bietet bei Zunahme einer der Bestandteile des Schädelinnerens kaum Kompensations- möglichkeiten. Bei einer schnell zunehmenden Raumforderung innerhalb der Schädelkalotte, also einer Blutung, nicht abfließendem oder übermäßig produziertem Liquor, muss die Flüssigkeit nach Außen drainiert werden. Jürgen Wucherpfennig erklärt anatomische Grundlagen und gibt einen praktischen Leitfaden für den Umgang mit Patienten mit externer Ventrikeldrainage am Beispiel des HanniSet®. Der Legende nach heißt dieses System übrigens so, weil die Tochter des Entwicklers bei der Firma Peter van Berg eben "Hanni" hieß. (holbeu) >>> weiter >>>
Wie Spiegel Online berichtet, hat eine Krankenschwester aus Straubing die Tötung von mindestens zwei Patienten durch Überdosen von Morphium gestanden. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt die stellvertretende Stationsleiterin jedoch, für den Tod von insgesamt sieben Patienten verantwortlich zu sein. Die 48jährige wurde bereits am Montag festgenommen, nachdem interne Kontrollen des Krankenhauses ergeben hatten, dass an schwer kranke Patienten mehr Morphium verabreicht worden war, als ärztlich angeordnet. Durch Manipulation an Medikamentenpumpen habe die Frau das Leiden der Patienten lindern wollen. Eine Tötungsabsicht will sie dabei nicht gehabt haben. (holbeu) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
"Charlotte drehte sich um, schaute zum Anästhesiepfleger Knut Tarler auf", heißt es in Martin Kleens Kriminalroman "Anästhesie". In der letzten Woche fragten wir nach dem Namen des Kollegen, der im ersten Kapitel der Heldin, der Anästhesistin Charlotte Arbro, zur Seite steht. Von allen richtigen Einsendungen fiel das Los auf nimmbecks, unseren Stammlesern auch aus dem Forum bekannt. Herzlichen Glückwunsch! Nimmbecks wird ein Exemplar des "Anästhesie"-Krimis in den nächsten Tagen per Post erhalten. Allen anderen sei das Buch weiterhin zum Kauf empfohlen. (holbeu)
Eine aktuelle Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin sorgt für Unruhe: Die Ärztevertreter weisen ihre Kollegen mahnend darauf hin, dass ein Screening an Patienten mit MRSA-Besiedelungsverdacht keine GKV-Leistung sei. Die Kosten dieser Untersuchungen an Patienten, die aus Krankenanstalten oder Rehakliniken entlassen werden, müssten die Verordner tragen. Selbst die eindeutigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts scheinen dabei keine Kostenübernahme durch die Krankenversicherungen zu rechtfertigen. Ob dies der richtige Pfad ist, der fortschreitenden Ausbreitung und Resistenzentwicklung der MRSA-Stämme Einhalt zu gebieten, wirkt fragwürdig. So wird wohl kaum ein niedergelassener Arzt noch ein MRSA-Screening anordnen. Dies hätte aber den Rebound Effekt in den Krankenversorgungseinrichtungen, in denen wieder vermehrt Patienten aufgenommen würden, die mit MRSA besiedelt sind. Diese absehbare Folge kann wohl kaum im Sinne der Versicherten oder deren Krankenversicherungen sein. (tmw) >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Hätte die amerikanische Koma-Patientin Terry Schiavo, deren Schicksal jüngst kontrovers diskutiert wurde, eine Patientenverfügung erstellt oder eine Vorsorgevollmacht unterschrieben, hätte es ihren Fall nicht gegeben. So lautet der Tenor der Experten in Sachen Medizin und Ethik, die sich zu einer Fachtagung in der Kreuznacher Diakonie einfanden. >>> weiter >>>