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Gerade beim Transport von Intensivpatienten sind einige Dinge zu beachten. Dazu gehören vor allem Vorbereitung und Umgang mit Perfusoren. Ergänzend zu dem Beitrag von gestern hat Marco Monnig Praxis-Tipps zum Umgang mit Spritzenpumpen zusammengestellt. (hhe) >>> weiter >>>
Mit der Zusammenführung aller Intensivstationen für Erwachsene und der Gründung einer Klinik für Intensivmedizin optimiert das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die intensivmedizinische Versorgung seiner Patienten. Weil die Stärken der einzelnen, bisher bestimmten Fachgebieten zugeordneten Einheiten durch die enge Kooperation auch den anderen Einheiten verfügbar gemacht werden, wird das Versorgungsniveau durchgängig angehoben. Zugleich können die Intensivbetten für die operativen Fächer und Notfälle flexibler zugeteilt werden. Außerdem werden Kosten gespart, da sich durch eine optimale Intensivtherapie die Aufenthaltsdauer des Patienten auf der Station verringert. >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
fzm - Ein neues Operationskonzept verspricht deutlich kürzere Liegezeiten in Krankenhäusern, ohne Nachteile für die Patienten. An der Berliner Charité werden dank der "Fast-track"-Rehabilitation die ersten Patienten bereits am dritten Tag nach einer schweren Bauchoperationen entlassen, statt zuvor nach zwei Wochen, berichtet Prof. Wolfgang Schwenk in der DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift (Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2005). Die "Fast-track"-Rehabilitation wurde für die planmäßige Entfernung des Dickdarms oder Teilen davon (elektive Kolonresektion) entwickelt. Die Unterschiede zur herkömmlichen Chirurgie beginnen bereits vor der Operation. "Ein ausführliches Aufklärungsgespräch baut Ängste ab", erläutert Prof. Schwenk: "Gemeinsam mit dem Patienten werden die Ziele festgelegt: Aufstehen noch am Abend nach der Operation und die frühzeitige Entlassung". Neu ist auch, dass die Patienten vor der Operation nicht hungern müssen und auch auf die unangenehme Darmspülung mit Abführmitteln wird weitgehend verzichtet. Noch zwei Stunden vor der Operation erhalten die Patienten eine stärkende zuckerreiche Trinklösung. "Auch dies nimmt dem Patienten die Angst und stärkt ihn für die erste Zeit nach der Operation". >>> weiter >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Alltägliche klinische Situation: Kritisch kranke und durch Katecholamine stabilisierte Patienten müssen von der Intensivstation zur Diagnostik oder nach z.B. kardiochirurgischen Eingriffen aus dem OP zur Intensivstation befördert werden. Transporte wie diese beinhalten dabei typischerweise mindestens eine Umlagerung, die ihrerseits häufig mit einer unvermeidbaren Höhenänderung zwischen Patient und Equipment einhergeht. Dass daraus besonders bei der oben genannten Klientel durch einfache physikalische Sachverhalte dramatische Blutdruckschwankungen resultieren können und tagtäglich auch resultieren, ist ein oft beobachtetes, jedoch in der Literatur selten erörtertes Problem. Eine im Jahr 2001 von Kern et al. im British Journal of Anaesthesia veröffentlichte Untersuchung [1] hat eindrucksvoll die Auswirkungen der Höhenänderungen von Spritzenpumpen auf das applizierte Volumen dargestellt und soll auch an dieser Stelle das klinische Personal für die Problematik während des Umlagerns auf dem Patiententransport sensibilisieren. (hhe) >>> weiter >>> [Über diesen Beitrag im Forum diskutieren]
Die Weinmann GmbH+Co.KG und die O2 (Germany) GmbH & Co. OHG einigten sich über die Verwendung des chemischen Zeichens „O2“ für Sauerstoff (zwai berichtete). Demzufolge setzt der Münchener Mobilfunkanbieter das Markenzeichen in der Telekommunikation ein und der Hamburger Medizinhersteller wie bisher üblich im Gebiet der Medizin/Gesundheit. Beide Unternehmen begrüßen diese Abgrenzung und unterstreichen damit, dass Markenschutz in angemessenen Schutzbereichen ein notwendiges Instrument zur Verhinderung von Nachahmern darstellt und zur verbraucherfreundlichen Markttransparenz beiträgt. Dem vorausgegangen war eine Abmahnung des Mobilfunkanbieters an den Medizinherstellers, der nun sein neues Sauerstoffgerät für die Behandlung von Heimbeatmungspatienten mit dem Markennamen „Venti-O2“ bezeichnen kann. [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Die Pflegemesse Leipzig 2005 lädt vom 27. bis 29. September herzlich zum Branchentreff im Herbst ein. Das ideale Forum für alle, die hilfebedürftige Menschen professionell pflegen, versorgen und betreuen: in der Krankenpflege, in der Altenpflege und in der häuslichen Pflege. >>> mehr >>>
Eier finden kann jeder, zum verstecken braucht es jedoch eine gutes Trainingslager. Ab heute kannst du auf zwai für Ostersonntag üben: Folge einfach dem Link und verstecke auf der zwai-Startseite so viele Eier, bist du wirklich keins mehr wiederfindest. Aber vorsicht: zerbrechlich! (hhe) >>> zum Ostertraingslager >>>
Im Rahmen des 1. Marburger Anästhesiepflegetages am 18. März 2005, einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) und der Abteilung Anästhesiepflege des Klinikums der Philipps Universität Marburg, wurde dem Thema "Anästhesiepflege in Deutschland" ein großer Raum gegeben. Es waren zahlreiche Referenten geladen, die sich der Materie aus verschiedenen, auch internationalen, Sichtweisen näherten. Den Abschluss bildete eine Diskussion des Themenkomplexes aller Referenten. Aus Marburg berichtet zwai-Redakteur Tilmann Müller-Wolff.
Wie die Kollegen von Heise berichten, ist der medizinische Geräterhersteller Weinmann vom Mobilfunkbetreiber O2 (Germany) abgemahnt worden. Grund ist die Anmeldung der Marke VentiO2 für ein Sauerstoffgerät. Nach Auffassung der Firman Weinmann behält sich O2 (Germany) vor, umfassend gegen die gewerbliche Nutzung des chemischen Zeichens für Sauerstoff vorzugehen. Heise weiter: "Weinmann kündigte "weitere Gegenwehr" an: Es bestehe ein übergeordnetes Interesse, dass Geräte zur Lebensrettung und Lebenshaltung weiterhin mit der gebräuchlichen Bezeichnung "O2" gekennzeichnet werden könnten. Auf der Weinmann-Homepage findet sich -- offenbar noch unbeanstandet -- mit dem Sauerstoff-Versorgungssystem TOTAL O2 ein weiteres Gerät, das die chemische Abkürzung im Namen führt. Abmessungen von rund 48 cm × 82 cm × 43 cm und ein Gewicht von rund 35 kg lassen indes kaum Verwechslungen mit einem Handy befürchten. (hhe) >>> mehr >>> [Über diese Meldung im Forum diskutieren]
Nach dem Hannöverschen Anästhesiepflegetag im November hatte die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) innerhalb eines halben Jahres erneut zu einem Symposium speziell für Pflegende in der Anästhesie eingeladen. Zusätzlich zum 5. Berlin-Brandenburger Anästhesie-Pflegetag boten die Organisatorinnen, das DGF-Landesbeauftragten-Duo Beate Brietzke und Elfie Hardtke, ein Novum: Parallel fand mit dem 1. Berlin-Brandenburger DGF-Fortbildungstag OP-Pflege/OTA die erste größere Veranstaltung des Berufsverbandes für die KollegInnen im operativen Geschäft statt. (holbeu)