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Das Meer in mir (11.03.2005)

Großes Überleitungskino auf zwai: genau wie gestern ist auch heute die Sterbehilfe das Tagesthema - anders als gestern wird es jedoch in dem Film 'Das Meer in mir' aufgegriffen:

"[Der Film] beruht auf dem authentischen Fall des Spaniers Ramón Sampedro. Nach einem Badeunfall vom Hals ab gelähmt, lebte er 28 Jahre in totaler Abhängigkeit von der Hilfe anderer und kämpfte öffentlich für sein Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Nicht nur sein couragierter Feldzug bis vor das oberste spanische Gericht, sondern auch sein 1996 erschienenes Buch „Cartas desde el infierno“ (Briefe aus der Hölle), eine Sammlung persönlicher Briefe, Petitionen und Eingaben, lösten in seiner Heimat und über die Landesgrenzen hinweg kontroverse Diskussionen aus. Hochsensibel näherte sich der spanische Regisseur Alejandro Amenábar (THE OTHERS) diesem brisanten Thema und schildert in seinem Film DAS MEER IN MIR die ergreifende Geschichte. Er entwirft dabei ein eindringliches Plädoyer für Freiheit und Gerechtigkeit [...]" (Tobis)

Gestern war Premiere, bereits heute finden sich zahlreiche Kritiken:
Bei cinema.de, critic.de und sz-online.de, im Tagesspiegel, im Rheinischen Merkur und dem General Anzeiger Bonn, in der Frankfurter Allgemeinen (mit Videos), ebenfalls bei Spiegel online, der 3Sat Kulturzeit (mit weiteren Links zum Thema) und selbstverständlich auch in der taz.

Dabei kann beinah untergehen, dass zeitgleich der Bundestag über die Patientenverfügung debattiert hat - nachzulesen z.B. in der taz ... (hhe)

... am 07. und 08. Oktober 2005 an der Universität Witten/Herdecke.

In der Vergangenheit wurde das Thema „Intensivpflege“ eher aus medizinischer, psychologischer oder soziologischer Perspektive untersucht. Mit der Etablierung der Pflegewissenschaft im deutschsprachigen Raum sind inzwischen auch in dieser Disziplin Studien durchgeführt worden, die intensivpflegerische Fragestellungen fokussieren. Dabei hat das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke eine führende Rolle übernommen. Zahlreiche Forschungsarbeiten sind mittlerweile zu Themen aus der Intensivpflege entstanden. Eine eigenständige Arbeitsgruppe „Critical Care Nursing“ widmet sich seit über 4 Jahren unterschiedlichsten Aspekten rund um die Weiterentwicklung der Intensivpflege.

Der Kongress richtet sich insbesondere an Personen, die sich im deutschsprachigen Raum mit pflege-wissenschaftlichen Fragestellungen hinsichtlich CCN beschäftigen und/oder ihre Forschungsergebnisse präsentieren möchten. Ebenso sind alle Personen aus der Pflegepraxis und anderen wissenschaftlichen Bereichen herzlich eingeladen, diese pflegewissenschaftlichen Ergebnisse kennen zu lernen und zu diskutieren.

Veranstalter des Kongresses ist die Arbeitsgruppe „Critical Care Nursing“, Institut für Pflegewissenschaft, Fakultät für Medizin der Privaten Universität Witten/Herdecke gGmbH.

Dem wissenschaftlichen Beirat gehören Pflegewissenschaftlerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

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zwai-cam online (01.03.2005)
Wachstumsmarkt Krankenhaussterben (23.02.2005)

Ernst & Young, eine der großen Wirtschaftsprüfungs-gesellschaften, hat den deutschen Gesundheitsmarkt untersucht: "Konzentriert. Marktorientiert. Saniert. Gesundheitsversorgung 2020", so der Titel der heute in Berlin vorgestellten Studie.

Das Positive vorweg: "Der Gesundheitsmarkt wird sich zu einem gigantischen Wachstumsmarkt entwickeln", sagt Nils Söhnle, Partner bei Ernst & Young und Leiter des Bereiches Health Care. Für die gesundheitliche Versorgung werden die Ausgaben bis zum Jahr 2020 von heute 234,2 Mrd. Euro auf ca. 500 Milliarden Euro wachsen.

Doch ein wettbewerbsorientiertes Gesundheitswesen und der damit herrschende wirtschaftliche Druck beschleunigt das Krankenhaussterben mit gravierenden Veränderungen für Patienten, Pflegende, Ärzte und Krankenhäuser. Die Bettenzahl wird um 54% zurückgehen. Zwei von drei öffentlich-rechtlichen Einrichtungen werden schließen oder in private Trägerschaft übergehen. Nur circa 1.500 der etwa 2000 Krankenhäuser werden überleben. Bis 2020 wird also jedes vierte Krankenhaus verschwinden. (holbeu)

[mehr bei Ernst & Young] [Diese Meldung im Forum diskutieren]

(Das obenstehende Foto von implosionWorld.com dient nur der Illustration, hat aber nicht zwingend einen Bezug zum Text)

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Letzte Aktualisierung: 31.07.2010 Der Webcode dieser Seite lautet ZW0001

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