Schweres Sodbrennen, Allergien und maligne Hyperthermie können eine Narkose zum Risiko werden lassen.
Ein weiteres, bislang eher weniger bis kaum bekanntes Narkoserisiko hat heute der Online-Dienst 'rhein-mainer.de' enttarnt:
In der Berichterstattung zu einer Gerichtsverhandlung, in der die Todesumstände eines 34 Jahre alten Patienten geklärt werden sollten, der nach einer ambulanten Operation zunächst nicht aufwachte und später verstarb, zitiert Redaktionsmitglied Oliver Lohmann einen Sachverständigen mit folgenden Worten:
"Im Zeugenstand war auch ein 32-jähriger deutscher Staatsbürger indischer Herkunft, der in London lebt. Er war verwandt mit dem Verstorbenen und brachte ihn im November 1999 in die Arztpraxis, auch um zu dolmetschen. "Ich weiß nicht, ob mein Verwandter irgendwelche Krankheiten hatte außer dem Problem, weswegen er in der Praxis war", sagte der Zeuge. Der Sachverständige wollte wissen, ob der Verstorbene homosexuell oder HIV-positiv war - denn in einem solchen Fall könne es bei einer Narkose zu Problemen kommen. "Er hatte keine Partnerin, war aber meines Wissens nicht homosexuell", meinte der Zeuge."
Sachdienliche Literaturhinweise nimmt die